Hallo Ylvi,
vielen Dank für die Nachricht. Das ist tatsächlich schon wieder eine Weile her, dass ich dieses Thema aufgemacht habe. Ich beantworte gerne deine Fragen.
Ylvi hat geschrieben: Fr., 21.03.2025, 17:41
Mir ging durch den Kopf, was es schönes zwischen euch beiden gibt.
Was du an ihr einzigartig oder anziehend fandest, denn irgendwas muss es ja gegeben haben, das ihr zusammen gefunden habt.
Was ist daraus geworden?
Was ich schön an ihr fand - tatsächlich ziemlich vieles. Ihre Zugewandtheit zum Glauben insbesondere, aber auch optisch fand ich sie anziehend und wir haben viele schöne Ausflüge zusammen gemacht und hatten uns dabei immer viel zu erzählen. Vor allem hatten wir sehr romantische Vorstellungen von unserer Zukunft und das hat uns beiden Kraft gegeben, viel in diese Beziehung zu investieren.
Ylvi hat geschrieben: Fr., 21.03.2025, 17:41
Ich wäre auch gespannt, ihre Sicht zu erfahren. Denn das fehlt mir irgendwie.
Zumeist haben Paare eine ganz eigene Dynamik.
Der oder diejenige erscheint im Umgang mit anderen Menschen vollkommen anders zu sein.
Ihre Sicht wäre sicherlich hilfreich für diesen Thread. Eine Sache ist mir deutlich geworden: Sie war sehr aufs Heiraten und aufs Zusammenziehen aus und es war ihr ziemlich wichtig, was die Leute in ihrem kleinen Örtchen gedacht haben. Sie war sich dessen aber auch immer bewusst und meinte, sie will lernen, ihren Horizont zu erweitern - immer dann, wenn die Meinung anderer übermäßig wichtig zu werden schien. Jedenfalls ist das so ihr Lebensplan in ihrem katholischen Örtchen und da sie irgendwie kein Glück mit Männern zu haben scheint, war sie sehr froh, mich getroffen zu haben.
Sie hat mir zuletzt auch gesagt, dass es für sie ganz wichtig ist, dass ihr Partner gut mit ihrer Familie klar kommt. Es war definitiv ein Streitthema, dass ich nach Familienbesuchen bei ihr immer wieder überfordert war und meine Ruhe gebraucht habe. Ich habe zuletzt bei ihr viel am Computer gehangen und war erschöpft, ohne was gemacht zu haben. Warum genau ich mich so verhalten habe, kann ich mir nicht erklären. Wobei, ich neige dazu, mich an meinen Computer zu verkriechen, wenn ich vor irgendetwas weglaufen will. Dass ich so viel erschöpft war und kaum zu Unternehmungen bereit, das hat sie natürlich gestört. Besonders, weil es Anfang ganz anders war. Ihre Schwester, die mich am Anfang sehr mochte und sich gefreut hat, dass ich jetzt ein Teil der Familie bin, hat ihr dann auch ins Gewissen geredet und sie gefragt, ob sie sich sowas vorstellen kann.
Vielleicht ist das jetzt nicht 100% akkurat, aber das sind zumindest ein paar Teilaspekte von unserer Beziehung, die ein Thema für sie waren.