bin aktuell auf der Suche nach einem erfahrenen Traumatherapeuten - und dabei auf eine Frage gestossen, die ich mir irgendwie nicht beantworten kann...
Wie unterscheidet sich Traumatherapie bei tiefenpsychologisch arbeitenden Therapeuten - im Vergleich zu Verhaltenstherapeutisch orientierten? Eine der beiden Ausbildungsrichtungen muss ja zunächst in Deutschland vorliegen, damit mit der KK abgerechnet werden kann.
Traumatherapie scheint ja jedoch nicht so stark in der "normalen" Ausbildung vermittelt werden, sondern eher bei speziellen Weiterbildungen etc... (So oder so Ähnlich wurde es mir zumindest von meinem Ex-Thera erklärt, der meinte, er habe eben keine diesbezüglichen Weiterbildungen und sei daher nicht mehr der richtige Ansprechpartner für mich...

Ich weiß schonmal, dass es verschiedene Ansätze gibt: Ego-State/ Arbeit mit Selbstanteilen, EMDR, ressourcenorientierte und imaginative Traumatherapie (nach Reddemann), etc... Manche Theras scheinen auch Elemente von körperorientierten Verfahren oder Gestalttherapie zu integrieren.
Kann man grundsätzlich einen Unterschied festmachen (also z.B. EMDR gibt es nur bei VT, oder so?) oder liegt es einzig und alleine an den absolvierten Weiterbildungen und die eigentliche Therapie bei Trauma unterscheidet sich unter Umständen gar nicht so stark zwischen den eigentlich zugrunde liegenden Verfahren? Normalerweise ist ja VT eher am aktuellen Umgang mit Problemen orientiert - aber ohne mich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, werde ich wohl meine Traumaspezifische Problematik etc. nicht loswerden - oder etwa doch?
Womit habt ihr gute oder auch schlechte Erfahrungen gemacht - besonders bei KPTBS /DESNOS?
Ich hoffe es ist verständlich, worauf ich hinauswollte. Habe grade ein bisschen viel Chaos im Kopf

Viele Grüße
(Edit: Sorry - habe glaub ich im falschen Forumsbereich gepostet... Hätte wahrscheinlich eher zu
Psychotherapie-Methoden, -Finanzierung & -Ablauf gepasst - viellecht können die Mods das ja verschieben...)
