Um sich gegenseitig zu motivieren braucht es aber ja nicht viele Menschen, ein anderer Mensch reicht dafür doch aus. Dh. man kann sich gegenseitig motivieren, nur halt nicht in einer größeren Gruppe sondern nur zu zweit.Lilien hat geschrieben: Di., 22.12.2020, 15:04 Ist eben schade für diejenigen, die sich gerne ein bisschen untereinander motivieren möchten.
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Ich habe nicht geschrieben, dass man dafür viele Menschen bräuchte und auch nicht, dass ich Zusammentreffen, wie von mir beobachtet, befürworte (nur vorsichtshalber mal erwähnt). Ich habe mich jetzt auf diesoderdas' Posting bezogen und mir gedacht, dass sie sich hat vielleicht einfach nur gemeinsam mit dieser Familie motivieren wollen und dass es dann ggf. schade bzw. enttäuschend für sie wäre, dass das derzeit nicht funktionieren wird. Das war jetzt auch halt nur eine Annahme, keine Behauptung und bezog sich nicht auf eine fest definierte Personenanzahl einer Gruppe. Alternativen gibt es sicherlich immer.
Es wird ja auch oft mit der heißen Nadel gestrickt und ich glaube nach diversen gekippten Verordnungen formuliert man mittlerweile auch aufgrund der vielzitierten Verhältnismässigkeit kleinteiliger. Das macht es natürlich deutlich unübersichtlicher.
Wer sich hier die Verordnung zur Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen durchliest fragt sich auch automatisch wie sich das jemand merken soll, mal ein kleiner Auszug:
...auf dem Alma-Wartenberg-Platz einschließlich der Bahrenfelder Straße im räumlichen Bereich zwischen und einschließlich den Hausnummern 135 beziehungsweise 146 und den Hausnummern 183 beziehungsweise 188, der Kleinen Rainstraße im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 3 beziehungsweise 6, der Nöltingstraße im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 5 beziehungsweise 12, der Friedensallee im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 7 beziehungsweise 14 sowie der Bergiusstraße im räumlichen Bereich bis zu der Hausnummer 7, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,



Na ja, schade ist im Moment alles mögliche.
Nur wenn man es nicht irgendwie reguliert dann passiert es eben dass die Unvernünftigen oder auch nur Unaufmerksamen zB. keinen Abstand halten in der Gruppe. Und sei es nur beim Plausch zwischendurch. Und dann hat man halt wieder die Situationen die man nicht haben möchte im Moment.
Im Grunde bräuchte es diese ganzen strengeren Regeln nicht wenn die Menschen sich immer vernünftig verhalten würden, sie tun es nur leider oft nicht und so werden dann eben die Vernünftigen aufgrund des unvernünftigen Verhaltens der Anderen mit eingeschränkt.
Das ist unfair und traurig, aber anders lässt es sich eben nicht regeln.
Nur wenn man es nicht irgendwie reguliert dann passiert es eben dass die Unvernünftigen oder auch nur Unaufmerksamen zB. keinen Abstand halten in der Gruppe. Und sei es nur beim Plausch zwischendurch. Und dann hat man halt wieder die Situationen die man nicht haben möchte im Moment.
Im Grunde bräuchte es diese ganzen strengeren Regeln nicht wenn die Menschen sich immer vernünftig verhalten würden, sie tun es nur leider oft nicht und so werden dann eben die Vernünftigen aufgrund des unvernünftigen Verhaltens der Anderen mit eingeschränkt.
Das ist unfair und traurig, aber anders lässt es sich eben nicht regeln.
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Habe auch nicht behauptet, man müsse/solle es anders regulieren. Den Rest haben wir schon zigfach mittlerweile durchgekaut. Es ist wie es ist und für einige ist es vielleicht schade. Ob das auch auf diesoderdas zutrifft, weiß ich nicht. Hätte ja sein können, weil sie hier nachfragt. Vielleicht berührt es sie auch gar nicht und ihr ging es rein um die Information und sie dachte sich, hier wäre u.a. auch eine gute Anlaufstelle oder oder oder.
Würde ich so sehen. Eine pauschale Regelung wäre wahrscheinlich klarer, aber kaum gerichtsfest. Trotzdem könnte man darauf achten, dass Sätze nicht kilometerlang und die Bezüge klar sind. Wäre auch nicht meine Stârke, aber es wäre schön hilfreich, wenn es nicht auch an solche Dingen scheitert.mio hat geschrieben: Di., 22.12.2020, 15:23
Es wird ja auch oft mit der heißen Nadel gestrickt und ich glaube nach diversen gekippten Verordnungen formuliert man mittlerweile auch aufgrund der vielzitierten Verhältnismässigkeit kleinteiliger. Das macht es natürlich deutlich unübersichtlicher.
In Bayern hat man (als sich zu Zeiten des ersten Lockdowns verstärkt "Wanderbewegungen" abzeichneten), darauf reagiert, meine ich. Oder wenn am See (bei Erscheinen der Polizei) plötzlich Leute aufsprangen, um Hampelmänner zu machen, was wohl den Anschein einer sportlichen Betätigung erwecken sollte.
Hängt halt auch davon ab, ob es beabsichtigt ist, nicht allzu viel durchgehen zu lassen. So hat es letztes Wochenende in Leipzig auch auf einmal geklappt, die (eh nicht genehmigte) Demo zu unterbinden bzw. Versammlungen zu verhindern.
Zuletzt geändert von stern am Di., 22.12.2020, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
stern

stern
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
(Heidi Kastner)
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... 09e40358f9Zunehmende Belastung der Kliniken
Intensivmediziner fordern gesetzliche Grundlage für Triage
Auf den deutschen Intensivstationen wird es zunehmend eng. Spätestens in einem Monat erwarten Mediziner besorgniserregende Zustände – für ihre Arbeit brauchen sie Rechtssicherheit.
Im Triagefall würde sicherlich einiges verhältnismäßig werden...

Liebe Grüße
stern

stern
»Die Dummheit hat aufgehört sich zu schämen«
(Heidi Kastner)
(Heidi Kastner)
Ich glaube in der Juristerei ist das schwer.stern hat geschrieben: Di., 22.12.2020, 16:12 Trotzdem könnte man darauf achten, dass Sätze nicht kilometerlang und die Bezüge klar sind.
Wenn ich mir zB. diese wirklich kaum lesbare Maskenverordnung ansehe so hätte man auch einfach schreiben können: "Auf dem und rund um den Alma-Wartenberg-Platz". Den um den geht es im Kern weil das so ein typischer "Cornerplace" ist. Nur wäre das eben sehr ungenau und juristisch im Zweifel nicht haltbar. Weil: Wer definiert denn dann "rund um"? Also muss es genauer definiert werden und so wird halt JEDE angrenzende Straße inklusive der Hausnummern aufgeführt.
Ein bisschen schwachsinnig bleibt es eh, weil ich dann nach wie vor einfach einen Schritt weiter gehen kann so dass ich halt vor der Hausnummer stehe wo die Pflicht nicht mehr gilt. Im Grunde soll es die Leute die es anders nicht lassen können nur ein bisschen "schikanieren" damit sie es lassen sich da zu Hunderten zusammenzurotten. Und wenn sie sich schon zusammenrotten dann sollen sie eben wenigstens dazu verpflichtet sein Masken zu tragen und das muss dann natürlich sanktionierbar sein wenn man wirklich einen Effekt erzielen will bei der Gruppe von Leute.
Ich habe hier während des ersten Lockdowns auch diverse Leute beobachtet die sich sobald die Polizei auftauchte in "Zweiergrüppchen" brav mit Abstand aufgeteilt haben und sobald die wieder weg war stand man wieder zu zehnt eng zusammen. Da dann was zu machen ist halt echt schwer.
Und alles was nur "Empfehlung" ist interessiert im Zweifel nicht. Da wird dann aus dem "notwendigen Einkauf" der Familienausflug oder das Freundeevent des Tages. Muss man nicht verstehen warum sowas nicht einfach unterlassen werden kann, ist aber letztlich schädlich für alle.
Ja, nur dass es dann eigentlich schon zu spät ist.stern hat geschrieben: Di., 22.12.2020, 16:30 Im Triagefall würde sicherlich einiges verhältnismäßig werden...![]()
Das ist ja die Krux dieses "nachlaufenden Effekts". Wir sind eigentlich schon da wo man eigentlich härter einschränken könnte rechtlich, da das aber noch nicht "bestätigt" ist lässt sich das rechtlich nur bedingt halten.
Im Grunde wie bei dieser Frage: Darf man Flugzeuge mit Privatpassagieren zum Schutze der Allgemeinheit abschießen? Nein, darf man nicht. Auch dann nicht wenn ziemlich klar ist dass die Leute eh sterben werden und dass wenn man es nicht tut noch viel mehr Menschen sterben werden. Rechtlich lässt es sich trotzdem nicht halten weil es ja noch nicht "eingetreten" ist zu dem Zeitpunkt des Abschusses und das Recht des Einzelnen auf Unverletzbarkeit bis dahin höher gewertet wird als das Recht der Gesellschaft.
Das ist an sich auch kein falscher Gedanke, da jede Änderung dieses Grundsatzes auch zu Missbrauch und Willkür führen könnte, aber es bindet einem eben auch manchmal rechtlich die Hände.
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Mir ging es tatsächlich in erster Linie um die reine Information.Lilien hat geschrieben: Di., 22.12.2020, 15:44 Habe auch nicht behauptet, man müsse/solle es anders regulieren. Den Rest haben wir schon zigfach mittlerweile durchgekaut. Es ist wie es ist und für einige ist es vielleicht schade. Ob das auch auf diesoderdas zutrifft, weiß ich nicht. Hätte ja sein können, weil sie hier nachfragt. Vielleicht berührt es sie auch gar nicht und ihr ging es rein um die Information und sie dachte sich, hier wäre u.a. auch eine gute Anlaufstelle oder oder oder.
Schade finde ich es aber auch.
Ich meine, ich darf mit denen offiziell nicht raus, weil eine Person zu viel ist....
Wobei da gleich die Frage aufkommt - zählen die Kinder unter 14 mit dazu? Dann wären es zwei zuviel.
Aber in der Verordnung werden an dieser Stelle die Kinder gar nicht extra erwähnt, glaube ich (also nicht so wie an Weihnachten z.B. wo sie ja nicht mitgerechnet werden).
Hm.... muss ich nochmal nachlesen.
Dann darf ich also nur mit einem Elternteil raus. Oder mit einem Elternteil plus Kind...
@diesoderdas
Kommt drauf an. Je nach Bundesland kann es als ehrenamtliche Tätigkeit gelten, wenn du die bestellte Betreuung inne hast. Oder es gilt als Begleitung von Personen von und zu Betreuungseinrichtungen. Oder es gilt als Bewegung an der frischen Luft, was von sportlicher Aktivität verschiedenen ist. Letzteres ginge nicht. Aber mit 2 Pflegeheimbewohnern dürfe es schwer fallen, das als sportliche Aktivität zu sehen. Zumal wiederum Sport zu therapeutischen Zwecken nicht darunter fällt.
Kommt drauf an. Je nach Bundesland kann es als ehrenamtliche Tätigkeit gelten, wenn du die bestellte Betreuung inne hast. Oder es gilt als Begleitung von Personen von und zu Betreuungseinrichtungen. Oder es gilt als Bewegung an der frischen Luft, was von sportlicher Aktivität verschiedenen ist. Letzteres ginge nicht. Aber mit 2 Pflegeheimbewohnern dürfe es schwer fallen, das als sportliche Aktivität zu sehen. Zumal wiederum Sport zu therapeutischen Zwecken nicht darunter fällt.
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@montagne:
Nee, da hast etwas falsch verstsanden oder ich habe es undeutlich geschrieben.
Hier geht es nicht um Pflegeheimbewohner, sondern um eine befreundete Familie mit Kind. Und damit man sich überhaupt draussen treffen darf, würde man eben etwas Sport machen...
Nee, da hast etwas falsch verstsanden oder ich habe es undeutlich geschrieben.
Hier geht es nicht um Pflegeheimbewohner, sondern um eine befreundete Familie mit Kind. Und damit man sich überhaupt draussen treffen darf, würde man eben etwas Sport machen...
Zuletzt geändert von diesoderdas am Di., 22.12.2020, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.
Diesoderdas, ich habe bis gestern noch überlegt ob ich jetzt Weihnachten zu meiner Familie nach BY fahren soll oder nicht. Ich habe schon vor Wochen ein Zugticket gekauft und dabei bewusst Züge zu "unmöglichen" Zeiten gebucht. Hinfahrt wäre um 4.37h gewesen, Rückfahrt um 22.22h.
Nur hat BY ja aber eine nächtliche Ausgangssperre. Diese würde es mir gestatten zum Bahnhof zu fahren (da ich das Ticket vor der Ausgangssperre gekauft habe) solange ich dies mit einem Taxi oder allein mache. Aber mein Bruder darf mich nicht hinbringen. Für den gilt diese "Ausnahme" nicht.
Nun hat sich meine Familie rührende Gedanken gemacht und kam zu der tollen Idee dass ich mir einfach ein Auto von denen nehme und selbst fahre (der Bahnhof zu dem ich müsste ist gut 30km entfernt) und sie holen das dann am nächsten Tag wieder ab. Wäre eine Lösung, machen werde ich es jetzt trotzdem nicht weil es einfach wenig Sinn macht und so ja auch echt nicht im Sinne des Erfinders ist dass die Leute einfach möglichst wenig reisen sollen.
Was ich damit sagen will: Im Moment haben wir alle da irgendwelche auf den ersten Blick "kruden" Einschränkungen die man teils sogar kreativ umgehen könnte wenn man es unbedingt will. Aber würde das Sinn machen? Eher nicht. Auch wenn es nur wenig Sinn macht dass mein Bruder nicht mal gemeinsam mit mir in ein Auto steigen darf um mich zu bringen.
Nur hat BY ja aber eine nächtliche Ausgangssperre. Diese würde es mir gestatten zum Bahnhof zu fahren (da ich das Ticket vor der Ausgangssperre gekauft habe) solange ich dies mit einem Taxi oder allein mache. Aber mein Bruder darf mich nicht hinbringen. Für den gilt diese "Ausnahme" nicht.
Nun hat sich meine Familie rührende Gedanken gemacht und kam zu der tollen Idee dass ich mir einfach ein Auto von denen nehme und selbst fahre (der Bahnhof zu dem ich müsste ist gut 30km entfernt) und sie holen das dann am nächsten Tag wieder ab. Wäre eine Lösung, machen werde ich es jetzt trotzdem nicht weil es einfach wenig Sinn macht und so ja auch echt nicht im Sinne des Erfinders ist dass die Leute einfach möglichst wenig reisen sollen.
Was ich damit sagen will: Im Moment haben wir alle da irgendwelche auf den ersten Blick "kruden" Einschränkungen die man teils sogar kreativ umgehen könnte wenn man es unbedingt will. Aber würde das Sinn machen? Eher nicht. Auch wenn es nur wenig Sinn macht dass mein Bruder nicht mal gemeinsam mit mir in ein Auto steigen darf um mich zu bringen.
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Bei sowas hätte ich dann zumindest kein schlechtes Gewissen.mio hat geschrieben: Di., 22.12.2020, 17:29 Auch wenn es nur wenig Sinn macht dass mein Bruder nicht mal gemeinsam mit mir in ein Auto steigen darf um mich zu bringen.
Ich überlege ja immer sehr, dass ich niemanden unnötig gefährde und mich selbst auch nicht.
Wenn es dann aber verboten ist, mit jemandem im gleichen Auto zu sitzen, mit dem ich sowieso in einem Zimmer sitze.... Hm..... Das würde sogar mein Gewissen "verkraften"....
Mein Gewissen würde das wohl auch verkraften da wir ja vorher auch Kontakt hätten. Kostet ihn wenn er erwischt wird allerdings 500 Euro und mein Gewissen setzt eben vorher ein.
Denn selbst wenn ich zu "unmöglichen" Zeiten fahre und FFP2 Maske trage bleibt einfach ein Risiko. Und meine Mutter ist mehrfach Risikogruppe, mein einer Bruder auch. Das kann ich einfach nicht ausblenden.
Denn selbst wenn ich zu "unmöglichen" Zeiten fahre und FFP2 Maske trage bleibt einfach ein Risiko. Und meine Mutter ist mehrfach Risikogruppe, mein einer Bruder auch. Das kann ich einfach nicht ausblenden.
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