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Nina
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,


Post Fri, 12.Nov.04, 12:52      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Überlebende!


Quote:
ICH MACHE MICH NICHT ZUM OPFER MEINER KINDHEIT!!


Dann meinst Du also, dass andere, die noch im Erwachsenenalter daran zu knabbern haben, selbst Schuld sind?

Wenn Dein Weg wirklich so funktioniert, Du es also nicht nur ständig verdrängst, hast Du vielleicht trotz der Alkoholabängigkeit Deiner Eltern viel wertvolle Kompetenzen in Deiner Kindheit mit auf dem Weg bekommen - Kompetenzen, die anderen Kindern in Suchtfamilien verborgen geblieben sind.

Grübelnde Grüße
Nina




[/quote]
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Anna-Lena
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Post Fri, 12.Nov.04, 17:32      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Ihr alle Cool ,
es freut mich so eine Seite hier zu finden, weil auch meine Mutter getrunken hat seit ich 6 bin und vielleicht auch davor. Da kommen noch andere Dinge dazu (psychotischer Vater, Sekte).
Mein Eindruck ist das elterlicher Alkoholismus, es erschwert innere Strukturen aufzubauen und die eigene Beziehungsfähigkeit stark beeinträchtigt, weil immer die Angst da ist die Beziehungspartnerwürden sich ähnlich ambivalent (Haß/Liebe) verhalten oder einen verlassen, wie menshc in der Kindheit verlassen wurde.

Nicht zu reden vom schlechten bis gar nicht vorhandenem Selbstwertgefühl, wenn mensch ein halbes Leben hört: Du kannst nix, Du bist nix... (vermute das war bei den meisten auch so??)...
Ich glaube auch das es viele andere schlechte Erfahrungen gibt und das mensch deshalb nicht die Opferrolle annehmen sollte. Andererseits ist es auch wichtig sich mit den Schäden die aus solch einer Kindheit, wie auch aus allen anderen Kindheiten die nicht gut waren, zu beschäftigen.

Wenn´s noch akut ist würd ich auch unbedingt eine Selbsthilfegruppe oder einen Therapeuten aufsuchen, oder versuchen die Jugendhilfe einzubeziehen und das saufende Elternteil zu verlassen, kann auch ihm helfen damit aufzuhören (CO-Abhängigkeit der Kinder). In Deutschland gibt es betreutes Wohnen für Jugendliche, das teilweise sehr gut organisiert its, mit fähigen und sensiblen Menschen.
Kontakt kann übers Sozialamt aufgenommen werden, da dieses der Kostenträger ist. Ist natürlich ne Hemmschwelle (Freundin mitnehmen).

alles Liebe

Anna-Lena (in Eile, wollt ich unbedingt drauf antworten) Wink
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möhrchen
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Post Fri, 12.Nov.04, 20:51      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hi


Also zu erst mal.Mein Vater ist auch alkholiker.(schon seit meiner geburt)
Ich finde es zwar auch scheiße und fände es besser wenn sich meine eltern endlich mal trennen würden, aber sehe es deswegen noch lange nicht notwendig zu nem therapeuten oder so zu gehen, oder wie meinst du das Anna-Lena???
beziehst du das jetzt auf Kinder/jugendlich wo beide elternteile alkoholabhängig sind?? oder nur eins???


lg möhrchen
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Post Fri, 12.Nov.04, 23:09      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Möhrchen Smile ,
das war etwas abstrakt, weil mich dieser T. so an meine eigene Kindheit erinnert hat und ich damals nicht wusste, das es Möglichkeiten gibt wegzugehen.
Ich glaub ich hab das für mich selbst geschrieben, weil das eine Möglichkeit war, die ich nicht genutzt habe, weil sie mir nicht bewußt war.
Obwohl das Jugendamt mal bei uns war (war ich 7 Jahre), haben sie nicht erkannt wie schlimm es ist.
Ich wollte nur weg als ich Kind war und es wäre für mich auch besser gewesen. Aber ich war ja noch Kind und Kinder sagen nicht, das sie gehen wollen, dafür ist die Bindung an die Eltern zu eng, auch wenn die Eltern einen noch so schlecht behandeln. Besonders schwierig ist es wenn man nicht weiß wohin man überhaupt gehen kann und deshalb hab ich das geschrieben. Ein Therapeut kann da eine Unterstützung sein, mein Hauptgewicht lag aber auf dem wegziehen in eine betreute Wohngemeinschaf oder auch allein in betreutes Wohnen.
Ich fühlte mich eben so an mich als Jugendliche erinnert, weil hier auch mehere Jugendliche geschrieben haben.

Ich beziehe das nicht darauf ob ein oder zwei Elternteile trinken, sondern darauf wie die Situation empfunden wird, wo ist die Schmerzgrenze erreicht? Ich wollte damit nicht sagen das jemand gehen soll, weil es natürlich schöner ist bleiben zu können.

liebe Grüße

Anna-Lena Wink
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möhrchen
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Post Fri, 12.Nov.04, 23:17      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Aso...danke für die erklärung...war mal wieder was schwer von verstand.

In manchen Fälle wäre es wirklich besser diese hilfen (z.b jugendwohngruppe...) in anspruch zu nehmen.
Aber so ne entscheidung ist ja auch nicht grad einfach. Und vom jugendamt aus kommt da eh nichts.



Wünsche dir weiterhin alles gute

lg möhrchen
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Post Fri, 12.Nov.04, 23:23      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Möhrchen Confused ,
leider hast Du recht um tatsächlich weg zu kommen, muss mensch schon ziemlich kämpfen, weil die staatliche Unterstützung da ziemlich schlecht ist.
Eine vage Möglichkeit wäre sich Unterstützung über ein Mädchenhaus, oder Projekte zu holen die betreutes wohnen für Jugendliche anbieten, meist ab 16, in Aussnahmen auch früher. Die sind netter und können vielleicht Tips geben oder mit viel Glück mit zum Amt gehen.

wünsch Dir alles Liebe hug

Anna-Lena Wink
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möhrchen
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Post Fri, 12.Nov.04, 23:29      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Mit 16 ist das ganze rein rechtlich gesehen einfacher.
Aber das ist finde ich in macnhen fällen schon recht spät. Wenn Kinder/Jugendliche in solchen familien 16 Jahre lang leben müssen, es wird ja irgendwie auch immer schwerer von zu hause wegzugehen.
Wenn man jetzt 16 Jahre zu hause lebt. es sind ja immer noch die eltern und das scheint recht schwer zu sein diese zu "verlassen" (seh ich grad bei ner freundin, hat zwar nichts mit alk zu tun)


Ich finde es hilft aber auch schon sehr wenn man gute freunde hat die einen unterstützen... naja, von meinen freunden weiß keiner das mein vater alkhoholabhängig ist.
Wie war das eigentlich bir? hast du darüber gerdet?? Wenn das jetzt zu persönlich wird kannst du ja einfach nicht antworten

lg möhrchen
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Post Sat, 13.Nov.04, 11:38      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Liebes Möhrchen Cool ,
ich bin auf so einen Kuh- Dorf und dann noch in einer Sekte aufgewachsen, so das ich gerade eine Freundin hatte, die wusste das meine Mutter trinkt, weil sie sie gesehen hat, wir haben uns aber nicht darüber unterhalten. Auf dem Dorf haben eine Menge Leute getrunken. Ich hab aber eine Tante gehabt die ist leider früh gestorben, da war ich so alt wie Du, aber die wusste das meine Mutter trinkt, zu der hab ich mich dann ab und zu geflüchtet. Leider war ihr Mann auch Alkoholiker und sie Deppressiv, das war dann auch nicht aufbauend, sondern die weniger schlechte Alternative, weil sie mich wenigstens nicht beschimpft hat, wie meine Mutter.

Meine Mutter hat mich festgehalten und nicht rausgelassen, oder mal auch nicht rein in die Wohnung.
Ich hatte immer das Bedürffnis mit anderen Leuten drüber zu reden, hab mich aber nicht getraut. Es wäre besser für mich gewesen, wenn ich das gemacht hätte. Da ich in einer Sekte aufgewachsen bin hatte ich wenig Außenkontakte und lesen war auch verboten, so hat es sehr lange gedauert mich zu lösen.
Ich hab dann heimlich gelesen und immer mehr erkannt, das ich dringend weg muss, gehen konnte ich dann aber nur mit Hilfe einer Psychotherapie die ich alleine mit 20 angefangen habe, hab viel Psychobücher gelesen und wußte daher das es so was gab.
Hab mir dann einfach eine Therapeuten aus dem Brachenbuch gesucht (Glück gehabt damit) und bin parallel in eine linksalternative WG gezogen, da wusste ich noch nicht das es so was gab und was linksein eigentlich heißt (ist heute auch noch schwieriger zu definieren).

Wenn Du Freunde hast, was sehr schön ist, traust du Dich warscheinlich auch nicht darüber zu reden, vielleicht auch weil Du denkst Dein Vater könnte davon erfahren?
Wie verhält sich denn Deine Mutter dazu das ihr Mann trinkt, und was sagt sie dir dazu?
Hast Du Freunde bei denen Du das Gefühl hast, da könnte ich es erzählen?
Etwas Schweres zu erzählen kann sehr entlasten und alles ist nicht mehr ganz so schlimm.

alles Liebe Dir hug

Anna-Lena Wink
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Post Sat, 13.Nov.04, 17:03      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hi

erstmal finde ich es gut und bewundere es auch irgendwo das du es dann doch noch da rausgeschafft hast. war bestimmt nicht leicht (hört sich jetzt irgendwie doof an...)


Freunde hab ich schon, aber die beziehung zu meiner (früheren) besten freundin ist nicht mehr so wie sie mal war, manchmal denke ich ich könnte es ihr erzählen , aber an andren tagen regt sie mich einfach nur auf.
sonst hab ich nur noch eine andere "richtige" freundin, da glaub ich ich könnte ihr es teorethisch erzählen, aber irgendwie will ichs dann doch immer nicht, ich weiß selbst nicht warum.
Sonst hab ich "freunde" mit denen ich mich zwar ganz gut verstehe aber nicht über sowas reden würde.
Mein Vater müsste ja nichts davon wissen, mit wem ich was rede.
Aber irgendwie will ich nicht das meine freunde das wissen.

Meine Mutter findet das auch nicht toll das der trinkt, die meinte auch schon mal er soll aufhören oder sie geht. Aber das macht die dann doch nicht.
Es gibt öfter solche Phasen da meinen beide sie lassen sich scheiden, tuns aber dann doch nie.
Zu mir sagt sie darüber eigentlich gar nichts, sie regt sich nur manchmal über den auf und meint sie lässt sich scheiden wenn das soweiter geht, aber das machen sie am ende doch nie.
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Post Sun, 14.Nov.04, 18:44      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Nina,

Ich möchte hier mein Zitat mal erklären.
Zuerst, ich habe nichts verdrängt. Nachdem meine Mutter gestorben ist und ich beinah mit Ihr, wußte ich, es muß was passieren. Ich fing eine Therapie an bzw. Trauerarbeit. dann wurde mein Vater krank und ist mir zu Hause fast verhungert. Tja auch er starb. Ich versuchte eine Therapeutin zu finden, die sich mit Kindern von Alkoholikern auskennt. Es stellte sich als schwierig heraus, bei Alkoholismus beider Elternteile. Ich fand sie , meine Therapeutin.
Zwei Jahre lang, durchlebte ich meine Kindheit neu.
Danach wußte ich, wer ich bin.
Auch ich habe heute noch meine Probleme, es geht ja garnicht ohne.
Es hat für mich nichts mit verdrängen zu tun, wenn ich sage, ich mache mich nicht zum Opfer meiner Kinheit. Ich war Opfer mein halbes Leben lang, bis ich mich auf den Weg machte zu mir, zu meiner eigenen Verantwortung. Ich habe mich von der Opferrolle gelöst, weil ich erwachsen bin und mich zu heilen, kann ich nur alleine tun( mit Hilfe, wenn ich sie brauche).
Ansonsten, habe ich gelernt in den Spiegel zu sehen, mich zu sehen damals und heute. Ich habe Überlebt, zuerst durch Verharmlosung, dann durch Schmerz und Wut und dann mit mir zu leben, so wie ich sein will und nicht so, wie es vorprogrammiert war. Ich trinke nicht, kiffe nicht, weil ich verantwortung für mich selbst übernommen habe. Jeder mensch hat sein Weg zu gehen, bei Einigen geht alles glatt und bei anderen ist er steinig und kurverreich. Nur gehen müssen wir ihn alleine. Ich habe laufen gelernt, es hat Jahre gedauert, aber ich bin mir mein Leben schuldig!

Andrea
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Post Mon, 15.Nov.04, 9:05      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Möhrchen Smile ,
wenn es mit deinen Freundinnen nicht so das Vertrauensverhältnis ist, wie ist es denn mit Deinen Lehrern?? Ist ja evt. noch schwieriger oder hast Du da jemand dem Du total gern hast und auch vertraust?
Ich hatte schon einen Lieblingslehrer, der wußte auch was bei uns los ist, einfach weil er nicht blind war und das gesehen hat, obwohl ich es ihm leider nicht erzählt habe.
Der wollte dann auch das ich ausziehe und zu einer weiterführenden Schule, ganz wonanders gehe, hat dann leider die Kirche in der ich aufgewachsen bin verboten. Ich war zwar 16 konnte mich aber nicht durchsetzten.
Hat Deine Mutter mal überlegt zu einer Angehörigen Gruppe von Alkoholikerin zu gehen? Was würde passieren wenn Du sie danach fragst? Wir sie böse?
Sie findet es auch nicht so doll kann sich aber nicht trennen, das ist relativ häufig der Fall. Dadurch unterstützt sie indirekt Deinen Vater weiter zu trinken. Das kannst du ihr aber nicht zum Vorwurf machen, denn sie ist indirekt genauso betroffen von der Sucht, wie Du auch, das nennt sich dann Co-Abhängigkeit.
Es ist gut das Du Dich hier austauschst. Hast Du denn einen eigenen Comuter oder musst Du immer in ein Interent-Cafe?

wünsch Dir alles Liebe und viel Mut hug

Anna-Lena
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Post Mon, 15.Nov.04, 15:29      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Anna-lena


Mit nem Lehrer würde ich darüber NIE reden, wir haben zwar ne vertrauenslehrerin (meine mathelehrein) an der schule. Die is zwar ganz ok als vertrauenslehrerin aber der will ich das nich erzählen und sonst interessiert das eh keinen.
Hab ne super nette internetbekantschaft, aber weiß nich....

Ich rede eigentlich nie mit meiner mutter darüber. und wenn spielt sie das alles runter, sie meint dann ist zwar nicht so schön aber sie kann sich ja auch nicht einfach so trennen. früher meinte sie immer wegen dem geld, aber mittlerweile ist mein vater eh arbeitslos und verbraucht nur geld, daher ist das argument schon mal weg....
zu irgendso ner gruppe würde meine mutter auch nicht gehen, sie meint immer das ist ja alles nicht so schlimm.(ok, es gibt bestimmt tausend familien wo das schlimmer ist)

Ich hab nen computer in meinem zimmer, bin aber nur dran wenn ich auch alleine bin....muss ja nicht jeder wissen was ich im i-net mache.

übrigens voll lieb von dir das du so nett mit mir schreibst.

lg möhrchen
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Post Mon, 15.Nov.04, 17:21      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Möhrchen,
ist ja schön das Du einen Computer hast, das mit dem Schreiben, seh ich auch so. Deine Zimmer Tür kannst Du aber zumachen? Ich durfte das z.B. nicht. Hoffe das ist bei Dir anders.
Muss gerad etwas nachdenken, scheint já verständlicher weise schwer zu sein jemand zu finden, dem Du Dich mitteilen kannst? Du kannst Deine Internetfreundschaft ja mal anfragen. Ich finds aber wichtig einen leibhaftigen Menschen vor sich zu haben. Das mit den Lehrern hatte ich schon befürchtet. Vielleicht gibts ja ganz versteckt doch noch jemanden, oder Du geht´s mal selbst zu einer Gruppe von Kindern von Alkoholkranken Eltern. Fürchte zwar das die evt. alle etwas älter als Du sind, aber die Erfahrungen sind ja vielleicht ähnlich, da ist das Alter dann auch egal.
Wie verhält sich Dein Vater denn zu Dir? Streßt er Dich, oder lässt er Dich eher in Ruhe?

wünsch Dir alles Liebe hug

Anna-Lena Wink
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Post Mon, 15.Nov.04, 21:57      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo


Also die Tür kann ich zumachen, aber hab keinen schlüßel, den hab ich verloren.
Mh...zu soner gruppe will ich nich, ich würde da eh nichts sagen. Wenn ich dann vor irgendwelchen wildfremden menschen stehe, würde ich nichts sagen. auch wenn sie ähnliche erfahrungen haben...weiß auch nicht...

Also mein Vater lässt mich eigentlich in Ruhe,(außer wenn ich die musik zu laut hab oder sowas,aber dann meckert der auch nur kurz aber das machen ja mehrere eltern...)
Aber der schreit meine mutter öfter an, und meine mutter ihn dann auch.
Is halt nur scheiße, weil ich keine freunde einladen will wenn der besoffen zu hause rumhängt, muss mir dann immer irgendwelche blöden ausreden einfallen lassen.
Mh....mal sehen, vieleicht lerne ich ja irgendwann noch wen nettes kennen mit dem ich reden kann....
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Post Tue, 16.Nov.04, 13:30      Re: Kinder von Alkoholabhängigen Reply with quoteBack to top

Hallo Möhrchen Smile ,
das klingt jetzt ja sehr entmutigt Confused . Ich habe die Erfahrung gemacht, das mensch doch die Leute findet die er braucht.
Leider fallen die nicht vom Himmel, sondern mensch muss sich nach Orten umsehen, wo er Menschen treffen könnte, die einem gut tun.
Gibts denn vielleicht nicht noch Leute in Deiner Schule,wo Du das Gefühl hast, die haben vielleicht auch saufende Elternteile zu Hause?
Gibt es vielleicht ein Jugendhaus oder etwas ähnliches, da wäre es dann et. ja möglich mit anderen Jugendlichen oder falls vorhanden netten Sozpäds zu reden.
Wenn Du in Köln lebts müsste es doch so etwas geben, die Frage ist, wie weit von Dir zu Hause entfernt?
Besser als gar nichts ist vielleicht auch so ein Sorgentelefon, habe glaub ich bei Dir gelesen, das Du das jemanden empfohlen hast.

Hält Dich der Alkoholismus vom arbeiten in der Schule ab?
Ich hab wegen ständiger Angst vor zu Hause nix lernen können, musste alles später nachholen.

wünsch Dir offene Augen und schick Dir eine liebe Umarmung hug


Anna-Lena Wink
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