ich hoffe, ihr alle hattet bisher entspannte und erfüllte Feiertage.

Zur 'Vorgeschichte': Ich war als Kind leidenschaftlich. Ich habe mich sichtlich gefreut, ich habe geweint, wenn ich verletzt war ... Normal.
Irgendwann habe ich das aus familiären Gründen abgelegt, was ich mittlerweile sehr bedaure. Zumal ich denke, dass Verletzungen nicht davon weggehen, dass man sich Gefühle nicht mehr erlaubt, Gefühle aber eine Strategie sind, sich damit auseinanderzusetzen.
Deshalb beobachte ich das bei mir in letzter Zeit.
Gestern hat mir jemand etwas gesagt, was mich zum Weinen gebracht hat (es war ein Freund, kein 'Täter').
Ich habe eine ganze Weile geweint, auch gespürt, dass ich körperlich angespannt bin und mich nur schwer beruhigen kann.
Aber gefühlsmäßig weh getan und mich verletzt hat es kaum, ich habe schnell auf den Verstand umgeschaltet und ihm auch rational geantwortet.
Wenn es gefühlsmäßig weh tut, spüre ich das körperlich mehr in der Brust.
Vor Jahren hatte ich auch eine Phase, da war ich (wahrscheinlich) über Jahre depressiv, als Trauer über einen großen Verlust. Ich bin natürlich keine Psychiaterin und kann mich nicht selbst diagnostizieren, aber ich hatte viele Symptome. Ich habe das damals aber nicht als pathologisch erkannt.
Wie ist das bei euch? Wie äußern sich Gefühle bei euch?
Liebe Grüße und einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag,
EoG