Hallo,
seit Anfang des Jahres stecke ich mal wieder in einer Depression,aus der ich im Moment nicht heraus komme.
Trotz meiner Medikamente( bereits auf Höchstdosis angekommen) bin ich ständig traurig und ohne Antrieb.
Und zu allem Überfluss,habe ich am Mittwoch (letzte Woche) erfahren,das mein einer Bruder an Magen und Darmkrebs erkrankt ist.
Leider habe ich im Dez.2002 bereits meine älteste Schwester,wegen Magenkrebs verloren.Ich habe Angst,das auch er so schnell wie meine Schwester sterben wird!Ich weiß auch gar nicht wie ich damit umgehen soll.
Irgendwie ist es im Moment auch so,das ich gar nichts richtig fühlen kann.Ich bin innerlich irgendwie leer oder so!Ich kenne das überhaupt nicht von mir,und kann es auch gar nicht zu ordnen.
Manchmal denk ich,das ich am liebsten weinen möchte,aber irgendwie fehlt das passende Gefühl dazu.Ich kann gar nicht sagen ob ich traurig,wütend oder sonst was bin.
Die Angst ist spürbar aber sonst nichts.
Im 02.2012 hab ich meinen Aufnahmetermin in Rinteln und habe Angst,das es mir bis dahin noch schlechter geht und mein Termin evtl.auch noch verschoben wird.
Regina
Depressive Episode
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Hallo Gina,
du gehst - irgenwie verständlich - jetzt nur vom schlechtesten aus,
-dass der Termin verschoben wird,
-dass dein genauso schnell stirbt wie die Schwester. Das sind alles Dinge, die kannst zu nicht voraussehen. Kannst du dich in der Zwischenzeit bei irgendjemand ausweinen, hast du eine(n) Thera?
Zu deiner "Gefühllosigkeit", ja, Depressionen sich eben häufig so an, das kenne ich auch....
lg s
du gehst - irgenwie verständlich - jetzt nur vom schlechtesten aus,
-dass der Termin verschoben wird,
-dass dein genauso schnell stirbt wie die Schwester. Das sind alles Dinge, die kannst zu nicht voraussehen. Kannst du dich in der Zwischenzeit bei irgendjemand ausweinen, hast du eine(n) Thera?
Zu deiner "Gefühllosigkeit", ja, Depressionen sich eben häufig so an, das kenne ich auch....
lg s
Danke für deine Antwort.
Ja,ich habe einen Therapeuten(Gott sei Dank).Und ausweinen kann ich mich bei meinem Mann und bei meiner Freundin.
Diese "Gefühllosigkeit" ist für mich etwas ganz neues,daher kann ich damit irgendwie nicht umgehen.
Meine Depression habe ich schon seit 2000 ( diagnostiziert) mit immer wieder kehrenden Episoden,aber "Gefühllosigkeit" (So wie jetzt) kenne ich so nicht!Das ich Gefühle nicht zu lassen kann,kenne ich aber das sich der Körper bzw. die Seele so leer anfühlt ist schon komisch für mich.
LG Gina
Ja,ich habe einen Therapeuten(Gott sei Dank).Und ausweinen kann ich mich bei meinem Mann und bei meiner Freundin.
Diese "Gefühllosigkeit" ist für mich etwas ganz neues,daher kann ich damit irgendwie nicht umgehen.
Meine Depression habe ich schon seit 2000 ( diagnostiziert) mit immer wieder kehrenden Episoden,aber "Gefühllosigkeit" (So wie jetzt) kenne ich so nicht!Das ich Gefühle nicht zu lassen kann,kenne ich aber das sich der Körper bzw. die Seele so leer anfühlt ist schon komisch für mich.
LG Gina
Hallo Gina,
Du steckst ja momentan auch in einer schweren Zeit. Dafür wünsche ich Dir vorab viel Kraft.
Depressionen kommen ja oft schubweise. Ich kämpfe auch grad wieder mit so einem Schub. Und diese Gefühlsleere kenne ich sehr gut. Ich empfinde auch oft so eine Leere...so, als ob mein Körper ein Luftballon wäre....außer Luft passt nix anderes rein.
Für mich ist es meistens eine Art Schutz, weil ich meine eigenen Gefühle oftmals nicht mehr ertragen kann. Dann schaltet mein Hirn alle Empfindungen einfach aus.
Hast Du dieses Empfinden mit Deinem Therapeuten schonmal besprochen? Was meint er dazu?
Ich glaube, das ist bei Depressionen halt so eine Begleiterscheinung. Genauso, wie ein Buch zu lesen und eigentlich nicht zu wissen, was man da liest....
Du steckst ja momentan auch in einer schweren Zeit. Dafür wünsche ich Dir vorab viel Kraft.
Depressionen kommen ja oft schubweise. Ich kämpfe auch grad wieder mit so einem Schub. Und diese Gefühlsleere kenne ich sehr gut. Ich empfinde auch oft so eine Leere...so, als ob mein Körper ein Luftballon wäre....außer Luft passt nix anderes rein.
Für mich ist es meistens eine Art Schutz, weil ich meine eigenen Gefühle oftmals nicht mehr ertragen kann. Dann schaltet mein Hirn alle Empfindungen einfach aus.
Hast Du dieses Empfinden mit Deinem Therapeuten schonmal besprochen? Was meint er dazu?
Ich glaube, das ist bei Depressionen halt so eine Begleiterscheinung. Genauso, wie ein Buch zu lesen und eigentlich nicht zu wissen, was man da liest....
*Ein Freund ist jemand, der Deine Vergangenheit versteht, an Deine Zukunft glaubt und Dich so akzeptiert, wie Du bist*
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Hallo Xanny,
ja ich denke auch ,das es wohl eher Selbstschutz ist.Meinem Therapeuten habe ich auch von dieser "Gefühllosigkeit" erzählt und er meint das es eine art Schockzustand ist.
Egal was es ist,es ist auf jedenfall etwas neues für mich und komischerweise bin ich froh das ich es spüren kann.Früher hätte es mir Angst und Unwohlsein bereitet.
Danke Regina
ja ich denke auch ,das es wohl eher Selbstschutz ist.Meinem Therapeuten habe ich auch von dieser "Gefühllosigkeit" erzählt und er meint das es eine art Schockzustand ist.
Egal was es ist,es ist auf jedenfall etwas neues für mich und komischerweise bin ich froh das ich es spüren kann.Früher hätte es mir Angst und Unwohlsein bereitet.
Danke Regina
Ich erinnere mich gerne an ein Zitat meines Therapeuten:
"Es gibt drei Möglichkeiten, auf Gefahr zu reagieren:
1. Angriff
2. Flucht
3. Totstellen"
Bei mir ist das sicher so eine Art Totstell-Reflex der mich komplett leer lässt. Sich mit anderem auseinanderzusetzten mit meinen Gedanken und Gefühlen würde mich wohl überfordern. Dann schalte ich eben alles aus. Sicher nicht immer die beste Wahl, aber oftmals doch hilfreich.
Ich finde es ja schon beruhigend, dass ich mit solchen "Macken" nicht alleine bin.
Wünsche Dir einen schönen Tag.
LG Xanny
"Es gibt drei Möglichkeiten, auf Gefahr zu reagieren:
1. Angriff
2. Flucht
3. Totstellen"
Bei mir ist das sicher so eine Art Totstell-Reflex der mich komplett leer lässt. Sich mit anderem auseinanderzusetzten mit meinen Gedanken und Gefühlen würde mich wohl überfordern. Dann schalte ich eben alles aus. Sicher nicht immer die beste Wahl, aber oftmals doch hilfreich.
Ich finde es ja schon beruhigend, dass ich mit solchen "Macken" nicht alleine bin.
Wünsche Dir einen schönen Tag.
LG Xanny
*Ein Freund ist jemand, der Deine Vergangenheit versteht, an Deine Zukunft glaubt und Dich so akzeptiert, wie Du bist*
Ich hätte gerne mal eure Meinung gehört.
Ihr wisst ja, dass ich aktuell wieder in einem tiefen Loch stecke. Jetzt überlege ich, ob das passieren "darf", wenn ich die passende Medikation habe, oder ob ich die dann eben nicht habe, wenn ich so abschmiere.
Ach,ich red so um den heißen Brei rum, sorry. Aber das ist im Moment schlimm mit mir!
Ist es normal, dass man auch unter einer guten Medikation mal in solche Löcher fällt? Oder sollte mir das zu denken geben?
Ihr wisst ja, dass ich aktuell wieder in einem tiefen Loch stecke. Jetzt überlege ich, ob das passieren "darf", wenn ich die passende Medikation habe, oder ob ich die dann eben nicht habe, wenn ich so abschmiere.
Ach,ich red so um den heißen Brei rum, sorry. Aber das ist im Moment schlimm mit mir!
Ist es normal, dass man auch unter einer guten Medikation mal in solche Löcher fällt? Oder sollte mir das zu denken geben?
Ich glaube ja, dass es ein gefährlicher Mythos ist, zu glauben, jeder Mensch könne immer und ständig in stabiler Zufriedenheit leben. Ich halte es für völlig normal, dass man sich manchmal eben einfach mies fühlt, bis hin zur Depression.
Viele (auch ich) werden gerade im Frühjahr aus der Bahn geworfen, was viele einfache Gründe hat: Der Körper stellt sich um, von kalt und dunkel auf warm und hell, die Hormone und sonstigen chemischen Stoffe spielen verrückt. Manche werden euphorisch, manche trübsinnig, manche depressiv, weil sie nicht euphorisch, sondern trübsinnig werden - obwohl das Wetter endlich schön ist und alles blüht und sie glauben, jetzt müsste es mir doch gerade gut gehen.
Warum sollte sich die Interaktion mit den Medikamenten bzw. deren Wirkung da nicht auch ändern?
Viele (auch ich) werden gerade im Frühjahr aus der Bahn geworfen, was viele einfache Gründe hat: Der Körper stellt sich um, von kalt und dunkel auf warm und hell, die Hormone und sonstigen chemischen Stoffe spielen verrückt. Manche werden euphorisch, manche trübsinnig, manche depressiv, weil sie nicht euphorisch, sondern trübsinnig werden - obwohl das Wetter endlich schön ist und alles blüht und sie glauben, jetzt müsste es mir doch gerade gut gehen.
Warum sollte sich die Interaktion mit den Medikamenten bzw. deren Wirkung da nicht auch ändern?
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- Helferlein
- , 30
- Beiträge: 144
he!
auch ich schmeiss mich da mal in die runde, mir geht's ebenfalls gerade mies.
weiss garnicht wo ich anfangen soll, in meinem kopf drehen sich nur die negativen gedanken. und ich bekomm sie einfach nicht los.
am wochenende ist so einiges vorgefallen. kurzfassung: wir waren am abend unterwegs und zu später stunde hat ein sehr betrunkener mann mir ständig auf den hinter gegriffen, mich verbal beleidigt und mich ständig mit ordinären wörtern angesprochen. ein anderer hat zwar versucht ihn wegzudrängen und wir haben uns dann auch umgestellt aber er kam immer wieder her. leider kennt man diesen mann und er macht das bei so ziemlich jeder gutaussehenden frau. trotzdem ist es absolut ärgerlich und ich fühl mich danach immer sehr schlecht weil mich seine beleidigungen leider doch erreichen :( und mir denke ich bin dann schuld das er so auf mich los geht.
und auch wenn ich ihn anschreie und auch schon hinhaue, der mann ist so betrunken das es alles nichts hilft.
na jedenfalls fühl ich mich dann total mies und werfe alles in einen topf, das alles schlecht ist, nie wird was besser usw. so richtig schöne negative Gedanken halt.
und dauerschlecht ist mir auch irgendwie, bekomm nicht wirklich was runter zum essen. fühl mich dann auch so alleine gelassen, was sicher auch von der situation herkommt. weil wirklich weggezerrt hat ihn kein anderer mann.
so, tat schon mal gut darüber zu schreiben!
auch ich schmeiss mich da mal in die runde, mir geht's ebenfalls gerade mies.
weiss garnicht wo ich anfangen soll, in meinem kopf drehen sich nur die negativen gedanken. und ich bekomm sie einfach nicht los.
am wochenende ist so einiges vorgefallen. kurzfassung: wir waren am abend unterwegs und zu später stunde hat ein sehr betrunkener mann mir ständig auf den hinter gegriffen, mich verbal beleidigt und mich ständig mit ordinären wörtern angesprochen. ein anderer hat zwar versucht ihn wegzudrängen und wir haben uns dann auch umgestellt aber er kam immer wieder her. leider kennt man diesen mann und er macht das bei so ziemlich jeder gutaussehenden frau. trotzdem ist es absolut ärgerlich und ich fühl mich danach immer sehr schlecht weil mich seine beleidigungen leider doch erreichen :( und mir denke ich bin dann schuld das er so auf mich los geht.
und auch wenn ich ihn anschreie und auch schon hinhaue, der mann ist so betrunken das es alles nichts hilft.
na jedenfalls fühl ich mich dann total mies und werfe alles in einen topf, das alles schlecht ist, nie wird was besser usw. so richtig schöne negative Gedanken halt.
und dauerschlecht ist mir auch irgendwie, bekomm nicht wirklich was runter zum essen. fühl mich dann auch so alleine gelassen, was sicher auch von der situation herkommt. weil wirklich weggezerrt hat ihn kein anderer mann.
so, tat schon mal gut darüber zu schreiben!
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