Verborgene Taumata als Grund für psychische Störungen?
Verfasst: So., 21.11.2010, 20:39
Hallo,
ich habe mir überlegt, dass wahrscheinlich bei vielen, wenn nicht den meisten, psychischen Störungen verborgenen Kindheitstraumata eine ursächliche Rolle spielen. Damit meine ich nicht unbedingt große Traumata wie sexuellen Missbrauche, sondern auch jahrelange Abwertungen, Entwertungen, Verhauen werden, wenn die Elternbeziehung für den Ar*** war, wenn das Kind vernachlässigt wurde, etc.
Das wird leider viel zu selten erkannt und behandelt, man sieht dann im Erwachsenenalter nur noch die Störung und sagt "Depression", "Borderline", "Psychose" und so weiter. Dann behandelt man das, anstatt eine wirksame Traumatherapie zu geben.
Was haltet ihr von dem Gedanken? Ich halte sehr viel davon, weil ich mir sonst nicht erklären kann, warum so viele Leute heute so komisch und kaputt sind. Übrigens las ich, dass nach dem zweiten Weltkrieg natürlich ganz viele unserer Eltern/Großeltern traumatisiert waren, und solche Trauma werden automatisch auf die sehr empfänglichen Nachfolgegenerationen vererbt. Klingt sehr plausibel.
Bei einer Stichwortsuche im Forum mit "Trauma" fand ich nur sehr wenig Einträge, was zeigt, dass es scheinbar auch im Forum nur selten diskutiert wird. Vielleicht irre ich mich auch, kenne ja nicht das ganze Forum auswendig.
Ich jedenfalls kann mir meine Störungen nicht anders erklären, als dass ich von klein auf eine unsichere Mutter-Kind Bindung erlebt habe.
ich habe mir überlegt, dass wahrscheinlich bei vielen, wenn nicht den meisten, psychischen Störungen verborgenen Kindheitstraumata eine ursächliche Rolle spielen. Damit meine ich nicht unbedingt große Traumata wie sexuellen Missbrauche, sondern auch jahrelange Abwertungen, Entwertungen, Verhauen werden, wenn die Elternbeziehung für den Ar*** war, wenn das Kind vernachlässigt wurde, etc.
Das wird leider viel zu selten erkannt und behandelt, man sieht dann im Erwachsenenalter nur noch die Störung und sagt "Depression", "Borderline", "Psychose" und so weiter. Dann behandelt man das, anstatt eine wirksame Traumatherapie zu geben.
Was haltet ihr von dem Gedanken? Ich halte sehr viel davon, weil ich mir sonst nicht erklären kann, warum so viele Leute heute so komisch und kaputt sind. Übrigens las ich, dass nach dem zweiten Weltkrieg natürlich ganz viele unserer Eltern/Großeltern traumatisiert waren, und solche Trauma werden automatisch auf die sehr empfänglichen Nachfolgegenerationen vererbt. Klingt sehr plausibel.
Bei einer Stichwortsuche im Forum mit "Trauma" fand ich nur sehr wenig Einträge, was zeigt, dass es scheinbar auch im Forum nur selten diskutiert wird. Vielleicht irre ich mich auch, kenne ja nicht das ganze Forum auswendig.
Ich jedenfalls kann mir meine Störungen nicht anders erklären, als dass ich von klein auf eine unsichere Mutter-Kind Bindung erlebt habe.