Ist bei mir sinnlos. Ich glaubs nicht.

Ich denke immer, ich nehme jemandem der es dringender braucht den Platz weg.
Lass das doch den Therapeuten entscheiden.dumbhead hat geschrieben: Do., 01.02.2024, 12:22 Der Arzt ist eh super und er hat mir schon mehrfach versichert, dass er das gern macht.
Ist bei mir sinnlos. Ich glaubs nicht.
Ich denke immer, ich nehme jemandem der es dringender braucht den Platz weg.
Hab ich anders erfahren. Es gibt ja die Arbeit an der Übertragung und in der Übertragung. Letzteres hat für mich gut funktioniert um in den tieferen Geschichten emotionales Erleben zu verändern. Ich kann mich an viele Stunden erinnern, in denen ich auf der Couch gelegen haben wie als kleines Kind, die Analytikerin neben mir in der Rolle der guten Mutter, die sanft mit mir geflüstert hat. Ein unglaubliches Erlebnis, das bei mir viel zu Entwicklung von Beziehungs- und Liebesfähigkeit, aber auch Fähigkeit zu vertrauen beigetragen hat. Das waren sehr magische Momente.münchnerkindl hat geschrieben: Do., 01.02.2024, 10:24 Jepp, und wenn bei dir die Beschäftigung mit Traumainhalten heftige Emotionen hervorruft dann bietet die Psychoanalyse keine Methodik und praktische Unterstützung bei dem Umgang damit.
Das dürfte aber eine eher randständige Variante der AP (neutral gemeint) gewesen sein.ziegenkind hat geschrieben: Do., 01.02.2024, 16:36 Ich kann mich an viele Stunden erinnern, in denen ich auf der Couch gelegen haben wie als kleines Kind, die Analytikerin neben mir in der Rolle der guten Mutter, die sanft mit mir geflüstert hat.
dumbhead hat geschrieben: Do., 01.02.2024, 11:17 Ich weiß natürlich nicht wie das in der Psychoanalyse genau läuft.
Mein Psychiater ist ja auch Analytiker und das merkt man auch im Gespräch, bzw manchmal im "Nichtgespräch" wenn er mich mit meinen Spielchen auflaufen lässt.
dumbhead hat geschrieben: Do., 01.02.2024, 14:04 Ich könnte also nie wieder dorthin gehen und irgendwann gehen mir die Tabletten aus.
In psychoanalytischen Publikationen wird in genau dieser Akzentuierung von der Arbeit IN der Übertragung gesprochen. Spricht vielleicht nicht für Marginalisierung.alatan hat geschrieben: Do., 01.02.2024, 18:41 Das dürfte aber eine eher randständige Variante der AP (neutral gemeint) gewesen sein.
Ein Missverständnis. Hat er nie gesagt.münchnerkindl hat geschrieben: Do., 01.02.2024, 19:38 Ein Therapeut der dich irgendwie auflaufen lässt ist evtl nicht das was du brauchst, vor allem wenn du tatsächlich traumatisiert bist. Vor allem wenn das dann so argumentiert wird dass du angeblich "Spielchen spielst".
Ich erinnere mich an Urlaube, teilweise sogar extrem detailliert und positiv. Immerhin 50 Jahre her. Aber eigentlich auch nur an ein paar Dinge, die es auf Filmen und Fotos gibt.Zauberlehrling hat geschrieben: Do., 01.02.2024, 22:17 dumbhead, ich finde es sehr interessant, dass du dich an deine ersten Jahre kaum erinnern kannst. Betrifft es alle Bereiche? Damit meine ich Familie, Schule (bzw vorher Kindergarten) und Freizeit? Oder nur einzelne Bereiche?
Das wichtigste ist auch zudem die Passung - sonst funktioniert das nicht. Und ausreichend Zeit. Und ja, die Gefahr ist in der Analyse wohl am größten einen Therapieschaden zu erleiden durch die tiefe Bindung, die da entstehen kann. Ich hab das der Analytikerin mal gesagt, dass sie mir das Herz richtig brechen könnte, weil ich mich so auf sie eingelassen habe - und sie hat es mir bestätigt und gesagt, dass es daher ganz wichtig ist, dass AnalytikerInnen sich dessen immer bewusst sind und entsprechend umsichtig und verantwortungsvoll sind.diesoderdas hat geschrieben: Fr., 02.02.2024, 00:10 Bei mir sind sich ja alle total uneins, was angeblich das richtige für mich ist. Von "nur Analyse" bis "auf keinen Fall Analyse, nur VT".
Das mit der Therapeutin in der Rolle der Mama finde ich sehr schön. Ich bekomme da allerdings schon vom Zuhören Bammel, wie groß da die Gefahr ist, wenn etwas schief geht![]()