Bilderbuch hat geschrieben:Was ist Gott für Dich?
Er ist eher ein "Wer" als ein "Was" für mich.
Eine Person/Persönlichkeit, die ich als einzigartig erlebe.
Weil ich niemanden Vergleichbares je erlebt hab.
Die Beziehung zu ihm ist bei mir ganz unabhängig von Therapien entstanden.
Auch ohne allzu großen Einfluss vom Elternhaus, da war eher Esoterisches bzw. Okkultes präsent.
Ich hab einfach "gespürt", dass es da "jemand" gibt, und auf den wurde ich neugierig und hab mich auf die Suche gemacht. Da war ich so um die 15 Jahre alt.
Und ja, Gemeinden... Ich war viel in Freikirchen unterwegs, aber auch in den "etablierten". Hab da dies und jenes Gute mitgenommen, aber halt auch viel Verkorkstes erfahren.
Und mich dann abgenabelt und den "direkten" Kontakt zu Gott gesucht.
Und mittlerweile ist Gott sowas wie mein Zuhause, mein Papa.
Wobei das meine ganz persönliche "Bezeichnung" ist für ihn, denn im Grunde passt es mir nicht wirklich, Gott als "ihn" oder "sie" zu beschreiben.
Ebenso wie ihn als "gut" oder "die Liebe" etc.
Das greift mir zu wenig, wie ich ihn erlebe.
Das ist, als ob ich die Eigenheit von Wasser beschreiben soll und dann hergehe und die Eigenschaften von Wasserstoff und Sauerstoff aufzähle.
Wasser hat seine eigene "Persönlichkeit", obwohl es aus Wasserstoff und Sauerstoff besteht.
Ich denke, du verstehst, was ich da meine.
