Vieles wäre weiterzudenken... meiner Meinung nach.
Teil des Konzepts sind staatliche Prämien für kinderreiche Familien.
Quelle: siehe oben
Dunkelhaarige und kinderreiche Migranten (bzw. anerkannte Asylbewerber) ebenfalls?
Und was die Kinderanzahl angeht: Ein Modell zur Geburtenkontrolle wie in China (nur mit umgekehrten Vorzeichen)?
So sollen Eltern Darlehen erhalten, die mit der Geburt jedes Kindes um 25 Prozent getilgt werden. Mit der Geburt des fünften Kindes soll die Bundesbank einen Kredit zum Erwerb eines Eigenheims zur Verfügung stellen.
Quelle: siehe oben
Ganz unabhängig von den finanziellen Verhältnissen bzw. der sog. Bonität? Gibt es sozusagen automatisch zum Kind dazu? Und wer das Darlehen nicht aus eigener Kraft tilgen kann, legt sich dann solange Kinder zu, bis das Darlehen getilgt ist? Höhe des Darlehen bzw. Konditionen? Was, wenn nicht zurückgezahlt werden kann? Wenn man sich Kinder deswegen zulegt, weil man sich auf Pump nun welche zulegen kann, hätte ich Bedenken, ob man den Kindern damit eine Gefallen tut. Will heißen: Ein Darlehen ist in dem Sinn ja kein "Geschenk", sondern normal auch eine finanzielle Belastung für die Zukunft.
Einen Zuschuss zur Geburt: Warum nicht. Aber DAS sollte nicht der ausschlaggebende Grund sein, weswegen man sich Kinder zulegt. Eher ein (hilfreicher) Nebeneffekt bzw. Anreiz (wenn man eh Kinder will). Ein Darlehen ebenfalls (das besser mit Eigenmitteln als mit Kindern getiligt wird).
Finanzierung?
Förderungen für junge Familien gibt es... hier z.B.:
https://bayernlabo.de/foerderinstitut/p ... sprogramm/
Bei den AfD-Vorschlägen sollte man halt auch beachten, was konkret vorgesehen ist... besonders die Darlehensvorschläge sind sehr unkonkret. Oder ist das hier das Vorbild:
Das Ehestandsdarlehen war eine familien- und arbeitsmarktpolitische Maßnahme des Deutschen Reiches in der Zeit des Nationalsozialismus, bei der Jungvermählten ein Darlehen für die Beschaffung von Hausrat gewährt wurde. Damit waren mehrere Ziele verbunden. Durch gesteigerte Binnennachfrage wurden mittelbar die Arbeitsbeschaffung erhöht und zugleich der Arbeitsmarkt entlastet, weil die Ehefrau aus der Erwerbstätigkeit ausscheiden musste. Außerdem sollte als bevölkerungspolitische Maßnahme die Geburtenrate gesteigert werden.
(...)
Für jedes lebend geborene Kind wurden 25,0 Prozent der Darlehenssumme erlassen.[5] In der Bevölkerung sprach man von der Möglichkeit, das Darlehen „abzukindern“.[hervorgehoben durch mich, stern]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ehestandsdarlehen