Therapeuten zu schwach

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Psychotherapie (von der es ja eine Vielzahl von Methoden gibt) gesammelt? Dieses Forum dient zum Austausch über die diversen Psychotherapieformen sowie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Therapie.
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Beitrag Di., 01.04.2025, 18:48

inga007 hat geschrieben: Di., 01.04.2025, 05:24 Man kann doch nicht erwarten, dass ein kraftloser, ausgebrannter Klient sich alles selber sucht, plötzlich die Initiative ergreift, sich Yoga usw. selber aneignet und und und .... Mir wurde zbs. gesagt, ich könnte mir ja im YouTube Meditation aneignen ... und ich dachte mir dabei - ja, aber ich bin doch hier, zu Dir wegen Hilfe gekommen ... warum macht er das nicht hier gleich selber mit mir ?
Also ich habe ein ganz anderes Verständnis von Psychotherapie.
Für mich beruht Psychotherapie auf wissenschaftlichen Studien, die nachweisen, dass durch Selbstreflexion, Umsetzen von neuen Verhaltensweisen, sich Gehirnstrukturen so verändern, dass man z. B. dauerhaft stabiler wird.
Psychotherapie beruht darauf, dass PatientInnen quasi allein auf die Lösung ihrer Probleme kommen, durch Selbstreflexion, nachdenken, ausprobieren etc. pp. Eine gute Therapeutin löst durch ein Gespräch und spezielle Gesprächstechniken etwas in mir aus, gibt mir eine andere Perspekitve etc. pp. - sie zeigt quasi nur eine Richtung. Wenn mir eine Therapeutinnsagen würde, was ich tun soll, mir alles vorgibt, hätte die Therapie wenig bis gar keinen Nutzen. Der Nutzen entsteht, weil man sich nach den Stunden so extrem mit sich selbst, seinem Umfeld etc. pp. gedanklich auseinandersetzt. Konkrete Dinge für sich selbst verändert. Das passiert fast automatisch. Ich finde, man kann fast gar nicht anders als sich nach Therapiestunden auf so ne ganz extreme Weise mit sich selbst auseinandersetzen. Das (und Lebenserfahrung) ändert langfristig etwas.

Hier in Deutschland bietet die Verhaltenstherapie viele verschiedene konkrete Entspannngsübungen an. Allerdings wurde mir das gezeigt, was helfen könnte und ich musste es dann regelmäßig allein zuhause machen.
Wenn dich Yoga interessiert, könntest du ja einen Kurs machen. Das ist keine Psychotherapie.
Es geht nicht darum, dass einem jemand zeigt, wie genau z. B. Yoga geht.
Es geht darum, dass du dir z. B. Beispiel für dich selbst überlegst, was du gerne ausprobieren möchtest, was gut für dich ist. Und dann deine ganz persönlichen Wege findest, das umzusetzen.

Wenn dir deine Therapeutin alles anbietet und zeigt, wird das nach der Therapie keine Nutzen haben. Das ist dann Coaching oder so was in der Richtung, aber hat nichts mit Therapien zu tun. Denke durch so ein Vorgehen züchtet man Drehtürpatienten, die dann 20 Jahre Psychotherapie ohne richtigen Nutzen machen.

Psychotherapie ist nicht perfekt. Da könnte man einiges kritisieren.

Aber ich persönlich würde nicht auf die Idee kommen, dass meine Therapeutin mir nen Yoga-Kurs anbietn soll. Hier in Deutschland gibt kaum Therapieplätze. Wartelisten sind unedlich lang. Yoga-Kurs kann man wirklich sebst buchen.
"You cannot find peace by avoiding life."
Virginia Woolf

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Cranberry
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Beitrag Di., 01.04.2025, 20:38

Nicht alle Therapien sind wie Verhaltenstherapie aufgebaut, sodass es darum geht, bestimmte Hausaufgaben und Techniken zuhause einzuüben.
Es wäre auch möglich, dass man durch ein solches Entgegenkommen des Therapeuten auf der Beziehungsebene viel lernen kann.
Wir können gar nicht wissen, auf welchem Stand Inga diesbezüglich ist. Muss sie auch nicht sagen, aber es muss ihr deshalb auch nicht das schlechteste unterstellt werden.
Gerade wenn die bisherigen Therapien nicht gefruchtet haben, sind es jetzt die Überlegungen, wie oder wo vielleicht ein anderer Weg mehr geholfen hätte, die zukünftig zu Verbesserung führen.
Das Problem ist, dass die Therapien bis jetzt nicht weitergeholfen haben. Dann kann man doch nicht einfach erwarten, dass der Patient jetzt eben auf einem bestimmten Entwicklungsstand sein MUSS oder eine Voraussetzung für Therapie ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Fähigkeiten bislang überschätzt wurden, umso größer wäre der Bedarf.
Und auch generell könnte eine kurze Meditation, angeleitet durch den Therapeuten, zu Beginn einer Stunde eine gute Voraussetzung für die therapeutische Arbeit und ein entspannteres Gespräch sein. In Stresssituationen kann sich ein Gehirn nicht entwickeln. Nachdenken und Gefühlswahrnehmung geht auch schlechter.
Man kann auch darauf kommen, dass man vor allem beim Wahrnehmen und Regulieren von Gefühlen Unterstützung von einem Psychotherapeuten braucht. Skills müssen nicht immer die beste Wahl sein und erfordern auch eine gewisse Grundlage.
Mir kommt manches ein bisschen scheinheilig vor. Als ob hier einige User keine Hilfestellung von ihren Therapeuten bekommen würden. Oder schrecklicherweise doch, evtl. auch aufgrund anderer Voraussetzungen und es wird deshalb niemandem anderen zugestanden.
Imaginationsübungen sind jetzt auch nichts komplett anderes und völlig ungewöhnlich für Psychotherapien.
Ich finde auch nicht, dass ein Psychotherapeut sich um alle möglichen anderen Angebote neben Psychotherapie für den Patienten kümmern sollte. Ich finde, er sollte Anregungen patientenspezifisch dazu geben und über vielfältige Alternativen aufklären können und das auch immer wieder machen, u.a. bei Interesse auch zu Anlaufstellen. Wenn ein Patient sich mit der restlichen Organisation aktuell überfordert fühlt, sollte Psychotherapie dem zuerst durch mehr Stabilität entgegenwirken.

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lisbeth
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Beitrag Di., 01.04.2025, 21:54

Cranberry hat geschrieben: Di., 01.04.2025, 20:38 Es wäre auch möglich, dass man durch ein solches Entgegenkommen des Therapeuten auf der Beziehungsebene viel lernen kann.
Ich empfinde das nicht als Entgegenkommen auf der Beziehungsebene - sondern als therapeutische Überbehütung, die letztlich zu Abhängigkeit und nicht zur Eigenverantwortung führt. In der Therapie gehts für mich darum, dass ich lerne, selbst zu gehen und nicht dass der Therapeut oder die Therapeutin mich Huckepack trägt.

Entgegenkommen auf der Beziehungsebene wäre für mich, die Anerkennung meines Wunsches, aber nicht unbedingt das Erfüllen des Wunsches. Sondern: Ein gemeinsames Ergründen, welche Bedürfnisse hinter diesen Wünschen liegen, welche Gefühle damit verknüpft sind, und ja, auch wie ich diese Gefühle bisher versucht habe zu regulieren und wie ich das zukünftig besser machen kann. Das alles mit viel Zugewandtheit, wohlwollender Spiegelung, aber letztlich auch mit genug Raum, damit ich eigene Schritte machen und ausprobieren kann. Werden die immer klappen? Ganz bestimmt nicht. Dazu gehört auch, dass ich mal auf dem Bauch lande. Und lerne, wieder aufzustehen und den nächsten Schritt zu machen.

Ich bin auch große Verfechterin, dass die Therapeutin mir in der Therapie dort begegnet wo ich mich gerade befinde. Das heißt aber nicht, dass sie mir jeden Wunsch von den Augen ablesen muss. Oder dass sie alle meine Bedürfnisse erfüllen muss. Es ist auch nicht die Aufgabe des Therapeuten oder Therapeutin, die Hilflosigkeit wegzumachen. Aus der Hilflosigkeit muss ich alleine rausfinden. Das muss nicht mit 7-Meilen-Stiefeln sein, das kann auch langsam sein. Aber der Impuls muss aus mir selbst heraus kommen, alles andere wäre fake und hat dann auch keinen Bestand. Mein eigener Weg entsteht beim Gehen. Dass ich eigene Schritte mache. Und der entsteht auch dadurch, dass ich auch mal 'falsch' abbiege oder in einer Sackgasse lande. Mein eigener Weg entsteht nicht dadurch, dass mir die Therapeutin die Wegbeschreibung vorliest oder mir an jeder Ecke sagt ob ich jetzt rechts oder links oder geradeaus gehen soll.
When hope is not pinned wriggling onto a shiny image or expectation, it sometimes floats forth and opens.
― Anne Lamott

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Cranberry
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Beitrag Di., 01.04.2025, 22:48

Verstehe, was du schreibst, aber sehe trotzdem noch Unterschiede zwischen jeden Wunsch von den Augen ablesen, erfüllen und Förderung von Abhängigkeit und sich auf die Idee der Patientin einlassen. Ich sehe es als Ausprobieren in der Therapiestunde und finde nicht, dass alle Wünsche generell abgelehnt werden müssen, um ja keine Abhängigkeit zu fördern.
Bestimmt ist es sinnvoll, auch zu ergründen, was hinter einem Wunsch noch so steckt.
Aber auch wenn die Patientin den Wunsch nicht äußern würde, fände ich das in einer Therapie trotzdem sinnvoll. Wenn es um Entspannungsübungen geht, denke ich schon, dass eine Therapeutin den Patienten zunächst dabei anleiten kann. Es könnten dann auch starke Gefühle auftauchen, wo es sinnvoll ist, wenn das therapeutisch begleitet wird.
Ich glaube, dass durch die Angst, Abhängigkeit zu fördern, auch viel Sinnvolles verpasst wird und irgendein Punkt muss ja hier bisher übersehen worden sein.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich in Therapien, in denen mir so gut wie keine Wünsche erfüllt wurden, diese sehr kritisch hinterfragt wurden, wahrscheinlich auch wegen Angst vor Abhängigkeit, ich am meisten emotional abhängig von den Therapeuten wurde und darin viel länger festgesteckt war mit hohen Kosten auch für die Krankenkasse ohne etwas gelernt zu haben, als bei einer Therapeutin, die scheinbar diese Angst nicht hatte und mir viel viel mehr gegeben hat, als ich mir selbst gewünscht hätte und ohne das zu thematisieren. Ich hab das sogar ziemlich schnell verinnerlicht, war nicht mehr unter Dauerstress und dann konnte für mich die eigentliche Therapie anfangen, in der es mir in kurzer Zeit sehr viel besser gegangen ist, ich ganz viel über mich gelernt habe und mich schnell viel freier gefühlt habe.
So richtig habe ich es auch noch nicht verstanden, halte es aber für wichtig, zu erwähnen, dass es auch genau anders laufen kann.

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Cranberry
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Beitrag Mi., 02.04.2025, 14:37

Ich würde das mit der Aufmerksamkeit, die man in einer Psychotherapie bekommt, vergleichen. Die kann sehr abhängig machen. Wenn dieses Bedürfnis beim Patienten sehr groß ist und selbst wenn der übermäßige Wunsch nach Aufmerksamkeit der Grund für die Therapie wäre, sollte ein Therapeut dann nicht aufmerksam sein oder die Therapie ablehnen? Dem Patienten nicht mehr zuhören und ihn nicht mehr anschauen?
Wenn ein Therapeut unaufmerksam wäre und der Patient äußert dies und dass er möchte, dass er ihm zuhört, finde ich es völlig absurd, erstmal zu hinterfragen, was denn hinter dem Bedürfnis noch so steckt.
Nicht jeder Patient wird abhängig, weil ihm ein Therapeut einen Wunsch erfüllt und das kann eben auch sehr förderlich für die Therapie sein.
Das ist mir gerade noch dazu eingefallen.

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chrysokoll
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Beitrag Mi., 02.04.2025, 15:17

Das ist mir jetzt zu eindimensional gedacht und am Thema vorbei.
Patienten die von viel Aufmerksamkeit "abhängig" werden haben ja immer noch andere Probleme und Diagnosen, die es zu behandeln gilt. Warum sollte ein Therapeut die Therapie ablehnen, wenn ein typisches Symptom auftritt?
Ich finde es sehr normal, sinnvoll und förderlich zu fragen was denn hinter bestimmten Bedürfnissen steckt, darum geht es nämlich meist in der Therapie.

Und unabhängig davon ist eine von der KK bezahlte Therapie nunmal nicht dazu da, jeden Wunsch zu erfüllen (youtube-Meditations-Videos zu gucken z.B.) oder jeden Bedarf von Kunsttherapie über Yoga bis Coaching gleich mal mit zu erfüllen. Das geht nunmal nicht und wenn man "mehr" will ist es sehr sinnvoll, sich das zu suchen und zu holen. Gerne in Absprache mit dem vorhandenen Therapeuten. Jedenfalls sehr viel sinnvoller als so ein Theoriekonstrukt von "alle sollten", das die TE hier aufgebaut hat.

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Cranberry
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Beitrag Mi., 02.04.2025, 17:07

Also gut, dann ohne zweite Dimension und ohne Witz:

Ein Psychotherapeut in Ausbildung zu Verhaltenstherapie hat mit mir einmal ein Youtubevideo angeschaut. Die Idee kam vom Therapeuten. Geholfen hat es mir nicht.

Also liebe Inga, es gibt Therapeuten, die zu sowas bereit sind. ich würde dir empfehlen, nochmal eine Therapie anzufangen und solche Wünsche direkt zu äußern. Es gibt Therapeuten, die ihren Patienten zutrauen, ihren eigenen Weg zu finden und bereit sind, sie soweit wie möglich dabei zu unterstützen. Ich würde dir auch empfehlen, eine Therapie direkt wieder zu beenden, wenn du merkst, dass es wieder in die gleiche Richtung geht. Aber es ist auch deutlich geworden, dass du das selbst nicht mehr möchtest.
Außerdem würde ich dir empfehlen, einen Therapeuten zu suchen, der den Körper mit einbezieht. Das gibt es und ist in einigen Fällen sinnvoll und sogar notwendig. Auch das hat mir einmal ein Therapeut von sich aus vorgeschlagen :)

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Scars
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Beitrag Mi., 02.04.2025, 17:58

Cranberry hat geschrieben: Di., 01.04.2025, 20:38 Es wäre auch möglich, dass man durch ein solches Entgegenkommen des Therapeuten auf der Beziehungsebene viel lernen kann.
Das war genau mein Gedanke, den ich so nicht formulieren konnte. Ihr geht ja vom Schlechtesten aus, dass Patienten abhängig werden und sich nicht entwickeln. Ich habe in meinem Kopf ein ganz anderes Szenario, nämlich dass der Patient sich gesehen und verstanden fühlt und auf Weg kommt, die YouTube-Videos dann zuhause zu schauen. Man könnte ja auch über die Aktivität Beziehung aufbauen und dann über die Aktivität ins Gespräch kommen oder einfach mal auflockern. Ich habe das bisher nicht verstanden, wie das funktionieren soll, dass man eine gute Beziehung zu dem Therapeuten aufbaut, wenn man immer nur über die eigenen Probleme und Defizite berichten soll und in einem Setting klebt, das schlimmer ist als die Notenbesprechung in der Schule.
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inga007
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Beitrag Do., 03.04.2025, 19:54

Und natürlich habt Ihr wieder mal was falsch verstanden :-))))
Ich habe nicht gemeint, mit dem Therapeuten ein Video anzuschauen, wozu bitte ??? :-)))))))))))))))))))))
Sondern > wenn er mir eine Meditation empfiehlt, und zwar "ich soll es mir zu Hause im You Tube aussuchen und probieren" > dann dachte ich daran, warum er nicht gleich in der Therapiestunde MIT MIR meditiert? und nicht über ein Video, wie Ihr es interpretiert habt! ... Er hätte mit mir gleich eine kurze Meditation machen können, und so hätte er auch gleich meine Reaktionen drauf gehabt, zbs. auch Widerstände ... oder halt Reaktionen verschiedener Art (zbs. ich kann mich sowieso schlecht entspannen) ...
Also nicht nur immer Reden .... es ist doch von einem Therapeuten nicht viel verlangt, einfach meditieren zu können, oder eine unkomplizierte Entspannungstechnik einzulegen oder ähnliches ... jeder sollte sowas können ... Ich spreche von nichts Kompliziertem, ich spreche hier weder von Yoga, noch Malkurs oder sonst etwas ..... Therapie sollte eben Nicht nur über den MUND laufen ... ist halt meine Meinung ... ich, bzw. wir sind auch körperliche, kreative, sinnliche Wesen ... wir haben nicht NUR den einen Sinn, sondern viele .... Ich weiss nicht > manchmal kann man eine "Skizze Zeichnen" einbauen, mal ein dramatisches Schreien ... Also wenn ich mein PSYCH Studium fertig gemacht hätte .... ich würde sicher gerne mehrere Techniken einbauen wollen, je nach Klient selbstverständlich .... LG.

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candle.
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Beitrag Do., 03.04.2025, 20:03

inga007 hat geschrieben: Do., 03.04.2025, 19:54 ... Er hätte mit mir gleich eine kurze Meditation machen können,
Und wenn er es gar nicht kann? Ich war extra mal bei einem zertifizierten Trainer in ähnlicher Sache. Das kann man nicht einfach so.
Übrigens kannst du dir doch selber Sachen online raussuchen, es wimmelt doch nur so verschiedenen Techniken...

candle
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Beitrag Do., 03.04.2025, 20:36

lisbeth hat geschrieben: Sa., 29.03.2025, 13:17 Therapeutin zu schwach heißt für mich eher, sie sind nicht konfliktfähig, halten 'schwierige' Themen nicht aus, haben mir nichts entgegenzusetzen und sind kein wirkliches Gegenüber.
Ja, so ähnlich würde ich es beschreiben was ich bisher in Therapie erlebt habe. Besonders, kein wirkliches Gegenüber. Es wundert mich schon fast, wo alle anderen so gute Therapeuten finden.

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