Partner hat Borderline
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Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast
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Hallo Maskerade, ja danke für deine lieben Worte. Ich denke die Zeit wird es zeigen. Ich muss loslassen und einfach offen sein.
Liebe Grüße Butterfly
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Mal leise dahingehend "Klopf"... Du hast geschrieben, dass Du Dir erst mal eine "Kontaktfreie" Zeit gewünscht hast, um Dich selbst sortieren zu können. Diesen Wunsch hat er wie es aussieht NICHT AKZEPTIERT. Und "prompt" kippst Du und wirst "zu seinem sicheren Hafen".Butterfly 119 hat geschrieben: ↑So., 13.08.2017, 23:14 Ich warte ab und versuche den Fokus auf mich und meinen Seelenfrieden zu lenken
Dieses "prompte Kippen" ist es, was es für Dich gefährlich machen könnte. Langfristig. Denn dann "verlierst" Du Dich immer wieder in seinen "Bedürfnissen" und "Wünschen".
Faktisch sieht es so aus: Du setzt ihm eine Grenze. Er kann diese nicht akzeptieren und "besticht" Dich mit seiner "Bedürftigkeit", die nun wiederum an Deine Bedürftigkeit andockt, weshalb es auch wirkt.
Ich meine das nicht wertend, sondern beobachtend.
Die Gefahr dabei besteht für meine Begriffe für Euch beide darin, dass ihr nur noch Eure "Bedürftigkeit" spürt und aneinander auslebt, aber nicht mehr Euch selbst. Dh. Euer "echter Begegnungsraum" verengt sich und sowas ist keine gute Basis für eine Beziehung.
Ich lass Dir mal einen Link hier:
https://www.derneuemann.net/borderline- ... keit/10515
HM, das kann ich natürlich auch nicht von der Hand weisen, da spricht mio schon weise Worte.
Ist halt immer so eine Sache mit dem kann aber muß nicht so sein.
Ist halt immer so eine Sache mit dem kann aber muß nicht so sein.
Liebe Grüße, Maskerade
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Atmen - Durchhalten - Sein
C by me
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Liebe mio,
vielen Dank für diesen Link, er liest sich interessant. Kann man natürlich genausowenig auf alle Menschen mit Borderline übertragen, aber gibt Aufschluß darüber, was möglich ist und zeigt eine deutliche Tendenz.
vielen Dank für diesen Link, er liest sich interessant. Kann man natürlich genausowenig auf alle Menschen mit Borderline übertragen, aber gibt Aufschluß darüber, was möglich ist und zeigt eine deutliche Tendenz.
Liebe Grüße, Maskerade
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Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast
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Hallo Mio, habe den Link komplett auch gelesen und fand ihn sehr interessant. Interessant auch gerade der Punkt, ist es Liebe oder nur Bedürfnisbefriedigung. Wobei ich aber denke, dass es viele "normale" Beziehungen gibt, wo man auch genau diese Frage stellen kann. Dennoch sehr interessant und ich habe direkt mal gegrübelt
Was mich aber noch interessiert, ist die Frage, wie stark ist die Borderline Störung ausgeprägt. Bestehen nicht eindeutig bessere Chancen im zwischenmenschlichen, wenn die Störung nur leicht ist?
Beispiel, eine super enge Freundin von mir, bekam mit Anfang 20 auch diese Diagnose im Rahmen einer Esstörung. Jetzt ist sie Mitte 30, verheiratet und Kinder. Ich finde sie total "normal". Sie meinte zu mir, manchmal wird die Diagnose auch leichtfertig vergeben, sowie man nicht in ein Raster passt und irgendwie "auffällig" ist.
Was denkt ihr?
Was mich aber noch interessiert, ist die Frage, wie stark ist die Borderline Störung ausgeprägt. Bestehen nicht eindeutig bessere Chancen im zwischenmenschlichen, wenn die Störung nur leicht ist?
Beispiel, eine super enge Freundin von mir, bekam mit Anfang 20 auch diese Diagnose im Rahmen einer Esstörung. Jetzt ist sie Mitte 30, verheiratet und Kinder. Ich finde sie total "normal". Sie meinte zu mir, manchmal wird die Diagnose auch leichtfertig vergeben, sowie man nicht in ein Raster passt und irgendwie "auffällig" ist.
Was denkt ihr?
Liebe Grüße Butterfly
Dass Dir das aus der Ferne niemand wird sagen können.
Ich habe das Gefühl Du möchtest die Beziehung gerade unbedingt, gegen jede "Vernunft". Und was das angeht würde ich mir an Deiner Stelle wirklich jemanden suchen der da mal Deinen Part mit Dir beleuchten kann. Sei es ein Therapeut, eine Beratungsstelle, eine Angehörigengruppe. Wenn Du die Beziehung eingehst, dann wäre es wahrscheinlich eh sinnvoll, wenn Du da im Zweifel auch für Dich jemanden hättest, Euch beiden zu Liebe.
Warum also nicht vorab, um zu schauen, was bei Dir selbst wirklich dahintersteckt bzw. stecken könnte und mal eine unvoreingenommen aber fundierte Meinung von außen zu hören? Im persönlichen Gespräch ist sowas einfach immer etwas leichter/eher möglich als online.
Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit in der Klinik ein Angehörigengespräch zu führen? Keine Ahnung ob sowas geht, aber Du könntest ihn ja mal fragen diesbezüglich, also zum Einen, was er davon halten würde und zum anderen, ob es da vielleicht eine Möglichkeit gibt.
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Thread-EröffnerIn - sporadischer Gast
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Hallo Mio, ich möchte tatsächlich einerseits eine Beziehung mit ihm, anderseits bin ich ja vor Wochen gegangen, weil ich es nicht gepackt habe. Und das eigentlich sollte mir die Klinikzeit helfen, klarer zu blicken.
Ich habe heute aber tatsächlich angerufen wegen einer SHG für Angehörige von Betroffenen. Die haben aber Warteliste, weil der Andrang so gross ist. Jetzt muss ich mal schauen an wen ich mich noch wenden kann. Das ich Interesse an einem gemeinsamen Gespräch in der Klinik habe, habe ich auch signalisiert. Mal schauen....
Ich habe heute aber tatsächlich angerufen wegen einer SHG für Angehörige von Betroffenen. Die haben aber Warteliste, weil der Andrang so gross ist. Jetzt muss ich mal schauen an wen ich mich noch wenden kann. Das ich Interesse an einem gemeinsamen Gespräch in der Klinik habe, habe ich auch signalisiert. Mal schauen....
Liebe Grüße Butterfly
Bei mir hat es noch länger gedauert. Mein Partner war sehr gut darin, mir vorzuspielen, dass alles wunderbar sei. Und ich muss zugeben, ich war lange glücklich. Er war einfühlsam, sensibel, fantasievoll, mitreisend, großzügig...Sonnenschein2017 hat geschrieben: ↑Mo., 07.08.2017, 20:45 Hallo alle zusammen,hab mich grad in diesem Forum angemeldet. War lange auf der Suche nach Leidensgenossen. Ich war 17 Jahre mit einem Borderliner verheiratet. Viele Jahre wusste ich nicht,dass er krank ist. Ich wusste nur,dass irgendwas mit ihm nicht stimmt. ... Ich kann nur warnen,aber manchmal muss man seine Erfahrungen selber machen.
Im Nachhinein weiß ich, dass die Beziehung auf Sand gebaut war. Er hat sich nie in die Seele blicken lassen, Auseinandersetzungen vermieden, Harmonie gespielt. Und mir hinterher gesagt, wie unglücklich er immer war, wie sehr er sich mir anpassen musste. Konflikten ist er aus dem Weg gegangen, und ich war naiv.
Vieles hat er mir verheimlicht, und ich hatte zu viel Vertrauen - so weiß ich erst im Nachhinein, dass vieles Fassade war. Er konnte nicht anders. Mein Weltbild ist ins Rutschen gekommen - wie kann man einen Menschen so falsch einschätzen?
Erst als er zusammengebrochen ist, ist auch die Fassade gebröckelt und die Borderlinestörung wurde diagnostiziert, und obwohl er seitdem in Behandlung ist, wurde alles schlimmer. Den Zenit haben wir noch nicht erreicht.
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