Psychoanalyse + Ergotherapie -Krankenkasse
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Hallo,
ich bin aktuell noch on Analyse. Weiß jemand, ob die KK Ergotherapie zusätzlich zahlt. Es geht um andere Ziele, aber auch um die Psyche.
Oder wo könnte ich mich erkundigen? Die KK will bestimmt ungrn zahlen.
ich bin aktuell noch on Analyse. Weiß jemand, ob die KK Ergotherapie zusätzlich zahlt. Es geht um andere Ziele, aber auch um die Psyche.
Oder wo könnte ich mich erkundigen? Die KK will bestimmt ungrn zahlen.
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Ja, das müsste gehen, da Ergotherapie aus einem anderen "Topf" bezahlt wird. Ansonsten zur Sicherheit mal bei der Krankenkasse nachfragen.
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Hallo,
auf welche Diagnose soll denn die Ergo laufen? Ich sehe da überhaupt keine Probleme darin, wenn du eine Diagnose hast, die eine Ergotherapie gerechtfertigt. Das eine schließt das andere nicht aus.
Lg Mathilda
auf welche Diagnose soll denn die Ergo laufen? Ich sehe da überhaupt keine Probleme darin, wenn du eine Diagnose hast, die eine Ergotherapie gerechtfertigt. Das eine schließt das andere nicht aus.
Lg Mathilda
Ja, hab ich mehrere Jahre lang gemacht. Am besten die Ergo vom Facharzt verordnen lassen, die haben mehr Spielraum beim Budget als der Hausarzt.
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― Anne Lamott
― Anne Lamott
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Echt? Super. Letzendlich geht es bei beidem um meine Stabilisierung der Psyche und ich hätte den Wunsch Ergo langfristig zu machen, wenn das geht.
Ich habe seit 20 Jahren Depressionen und Asperger Autismus und meine Analytikerin kennt sich mit Autismus nicht so aus.
Ich habe seit 20 Jahren Depressionen und Asperger Autismus und meine Analytikerin kennt sich mit Autismus nicht so aus.
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Wenn, würde ich über den Neurologen oder Psychiater die Rezepte holen. Es kommt halt wie immer auf den richtigen Diagnoseschlüssel an....dieser entscheidet, wie oft und lange du Ergo verordnet bekommen kannst. Bei Asperger bin ich mir da nicht sicher... Du kannst beim Ergotherapeuten mal nachfragen, die kennen die Bestimmungen oft besser als die Arzthelferinnen, weil diese mittlerweile schon relativ kompliziert sind. Am besten gleich den Indikationsschlüssel mitnotieren (wenn deine Arzthelferinnen dort nett), dann hat es die Praxis evtl leichter. Wenn du beim Psychiater in Behandlung bist, dann haben sie evtl mehr Erfahrung mit Asperger und Ergo.
Lg Mathilda
Lg Mathilda
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Mit langfrist ist das nicht so leicht.... Selbst bei z.B. Schlaganfällen ist die Behandlung limitiert (obwohl es auch nach der Limitierung dringend nötig wäre..).... Es gibt Diagnosen wie Parkinson, MS usw. - da ist Langfrist möglich. Bei wiederum anderen hast du z.b. 30x Behandlung und dann wieder eine Sperrfrist von 12 Wochen von der 12. Behandlung zur nächsten. Auch gehen manche Diagnosen auf das Budget des Arztes - manche nur am Anfang, manche von Anfang an gar nicht (die, die nicht auf das Budget gehen, werden natürlich eher verordnet). Das ist mittlerweile wirklich nicht mehr so leicht und wird den Ärzten schwer gemacht. Wie geschrieben - es kommt auf die Diagnose an. Daher, frag mal den Ergotherapeuten - die haben ein schlaues Buch wo sie zu der Diagnose/Diagnosen schauen können was möglich ist.
Lg Mathilda
Lg Mathilda
Meine Ärztin hat "außerhalb des Regelfalls" verordnet, da musste ich nicht die übliche Pause machen. Muss kurz gegenüber der Krankenkasse begründet werden, aber das waren 2 kurze Sätze auf der Verordnung. Bei manchen Kassen muss man sich das dann vorab (!) genehmigen lassen, also bevor du die Verordnung abarbeitest. Andere Kassen verzichten auf diese Genehmigung, weil der Aufwand zu hoch ist. Wie welche Kasse das handhabt, siehst du hier (Stand April 2019): https://www.gkv-spitzenverband.de/media ... 4.2019.pdf
Diagnose war bei mir Depression. Die Verordnung lief als "psychisch-funktionelle Behandlung". Die Ergotherapiepraxis (falls du schon eine hast) kann dir sicher sagen, wie die Verordnung am besten aussehen soll, damit alles klappt.
Ich hab das fast 2,5 Jahre so gemacht neben einer normalen Gesprächsttherapie. Meine Ärztin hätte mir die Ergotherapie auch weiter verordnet, dass ich mit dieser Kombination aufgehört habe, hatte andere Gründe.
Wünsche dir viel Erfolg!
Diagnose war bei mir Depression. Die Verordnung lief als "psychisch-funktionelle Behandlung". Die Ergotherapiepraxis (falls du schon eine hast) kann dir sicher sagen, wie die Verordnung am besten aussehen soll, damit alles klappt.
Ich hab das fast 2,5 Jahre so gemacht neben einer normalen Gesprächsttherapie. Meine Ärztin hätte mir die Ergotherapie auch weiter verordnet, dass ich mit dieser Kombination aufgehört habe, hatte andere Gründe.
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― Anne Lamott
― Anne Lamott
Die Analytikerin erfährt da aber nichts?
Ich will nicht, dass sie denkt, dass sie mir nicht hilft.
Ok ich geh zu einer Allgemeinärztin in der Nähe. Ich habe keinen festen Hausarzt und auch keinen Psychiater. Irgendwo muss ich anfangen. Mehr als nein kann die Allgemeinärztin nicht sagen.
Ich will nicht, dass sie denkt, dass sie mir nicht hilft.
Ok ich geh zu einer Allgemeinärztin in der Nähe. Ich habe keinen festen Hausarzt und auch keinen Psychiater. Irgendwo muss ich anfangen. Mehr als nein kann die Allgemeinärztin nicht sagen.
Theoretisch erfährt die Analytikerin nix davon, wenn du es ihr nicht erzählst.
Ich würde dir aber sehr empfehlen, mit ihr darüber zu sprechen. Denn das mit der Ergotherapie wird sich über kurz oder lang auch auf die Beziehung zur Analytikerin auswirken. Die wird das womöglich nicht einordnen können, was da passiert und warum. Es gibt auch Analytiker, die mit sowas ein Problem haben. Weil sie meinen, sie müssten die einzigen sein...
Gerade Analyse ist ja gerade in lebenspraktischer Hinsicht wenig unterstützend. Von daher kann es ja auch eine sinnvolle Ergänzung sein zur Analyse, wenn du merkst, dass du da weitere Unterstützung brauchst? Und wenn die Analytikerin sich davon eher "bedroht" fühlt (im Sinne von sie ist nicht "gut genug"), dann ist das ihr Problem, nicht deins.
Meine Analytikerin ist da sehr entspannt. Ich hab von Anfang an gesagt, dass ich auch zu einer Kunsttherapeutin gehe, dass mir das sehr wichtig ist und in manchen Bereichen der Selbstwahrnehmung sehr hilft. Sie meinte da nur, ist doch gut, dass ich da so genau weiß, was mir hilft und sie hat da kein Problem mit, und im Gegenteil, sie findet es spannend, wenn ich das was ich in der Kunsttherapie erlebe, auch in die Analyse reinbringe und dort weiter entwickeln kann.
Zur Verordnung: Über kurz oder lang wäre es nicht verkehrt, wenn du dir einen Facharzt dafür suchst. Hausärzte machen das meistens nicht über lange Zeit mit, wegen Budgetierung. Und die Kasse stellt weniger Fragen, wenn die Verordnung vom Facharzt kommt.
Ich würde dir aber sehr empfehlen, mit ihr darüber zu sprechen. Denn das mit der Ergotherapie wird sich über kurz oder lang auch auf die Beziehung zur Analytikerin auswirken. Die wird das womöglich nicht einordnen können, was da passiert und warum. Es gibt auch Analytiker, die mit sowas ein Problem haben. Weil sie meinen, sie müssten die einzigen sein...
Gerade Analyse ist ja gerade in lebenspraktischer Hinsicht wenig unterstützend. Von daher kann es ja auch eine sinnvolle Ergänzung sein zur Analyse, wenn du merkst, dass du da weitere Unterstützung brauchst? Und wenn die Analytikerin sich davon eher "bedroht" fühlt (im Sinne von sie ist nicht "gut genug"), dann ist das ihr Problem, nicht deins.
Meine Analytikerin ist da sehr entspannt. Ich hab von Anfang an gesagt, dass ich auch zu einer Kunsttherapeutin gehe, dass mir das sehr wichtig ist und in manchen Bereichen der Selbstwahrnehmung sehr hilft. Sie meinte da nur, ist doch gut, dass ich da so genau weiß, was mir hilft und sie hat da kein Problem mit, und im Gegenteil, sie findet es spannend, wenn ich das was ich in der Kunsttherapie erlebe, auch in die Analyse reinbringe und dort weiter entwickeln kann.
Zur Verordnung: Über kurz oder lang wäre es nicht verkehrt, wenn du dir einen Facharzt dafür suchst. Hausärzte machen das meistens nicht über lange Zeit mit, wegen Budgetierung. Und die Kasse stellt weniger Fragen, wenn die Verordnung vom Facharzt kommt.
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― Anne Lamott
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Hab mal geschaut - bei Autismus kann man Langfristverordnung ausstellen. Ob das aber der HA macht - musst du fragen. Beim FA dürfte es leichter sein.
Lg Mathilda
Lg Mathilda
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Das kommt auf den Neurologen an, viele machen psychatrische Patienten mit. Ich würde anrufen und die Arzthelferin gleich beim Telefonat fragen. Wenn die Praxis sich für Asperger nicht zuständig fühlt, würden sie dir das wahrscheinlich gleich sagen können (oder sie soll nachfragen - nicht das du 4 Monate auf einen Termin wartest und es dann heißt, sie sind nicht zuständig). Einige Ärzte sind auch beides - Neurologen und Psychiater. Ansonsten bist du bei Asperger beim Psychiater wahrscheinlich "richtiger".
Lg Mathilda
Lg Mathilda
Ich hatte mal eine gute Psychiaterin bei der ich einen Termin verschwitzt habe und mich dann nicht mehr gemeldet habe.
Kann man sich da noch mal melden?
Kann man sich da noch mal melden?
Ja. ...und wenn Du drauf angesprochen wirst oder die Stimmung komisch ist, es erklären, wie es war.
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