Depression nach Psychose

Fragen und Erfahrungsaustausch zu Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie, Bipolaren Störungen ('Manisch-Depressives Krankheitsbild'), Wahrnehmungsstörungen wie zB. Dissoziationen, MPS, Grenzbereichen wie Borderline, etc.
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Ume
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Beitrag So., 28.03.2021, 00:10

Liebe Joa,

Vielen Dank für deine Nachricht.
Ich war mittlerweile in einem so schlechten Zustand dass ich meine Medikamente erst einmal abgesetzt habe. Seitdem geht es mir besser weil ich nicht mehr so sediert bin und nicht ständig müde.
Ich werde darüber nachdenken wie es weitergeht.
Ja, die japanische Mentalität ist wirklich besc***.
Man muss immer funktionieren, ist mir auch im Krankenhaus aufgefallen. Da wird einem nicht geholfen, nur Medikamente verschrieben. Ausrasten heißt es maximal. Kein Wunder dass es soviele Selbstmorde gibt, es ist eine reine Leistungsgesellschaft. Aber ich habe es mir ausgesucht, jetzt muss ich es irgendwie aushalten.

Liebe Grüße,
Ume

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Thomas H
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Beiträge: 11

Beitrag So., 28.03.2021, 00:47

ist gefährlich, die Medikamente einfach so mir nichts dir nichts abzusetzen. Besser: Ausschleichen lassen... !

Aber Hauptsache es geht Dir besser, liebe Ume.

Pass auf Dich auf!!!!!!!!!!!!!

Thomas

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Thread-EröffnerIn
Ume
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Beiträge: 8

Beitrag Fr., 29.10.2021, 04:53

Hallo,

ich wollte mich noch einmal hier melden als Dank an alle, die mir hier geantwortet haben.

Es hat mir damals, als ich wirklich am Ende war, sehr viel bedeutet und ich möchte einmal schreiben wie es mir jetzt geht.

Ich hatte immer mehr das Gefühl, dass mein schlechter Zustand durch die Medikamente hervorgerufen wurden und deshalb alle abgesetzt. Zuerst das Risperiodon und danach die Schlaftabletten.
Es hat eine Zeitlang gedauert bis ich mich besser gefühlt habe, aber es geht mir wieder gut.
Ich glaube nicht, dass ich depressiv war. Ich glaube, dass die Medikamte, die man gegen Psychosen bekommt und auch die Schlaftabletten sehr sehr schlecht sind.

Eigentlich hat die Medizin keine Ahnung davon, wie der menschliche Geist funktioniert und noch weniger Ahnung davon, was diese Medikamente auslösen.
Alle Ärzte, die solche Psychopharmaka verschreiben, möchte ich bitten, doch einmal selbst solche einzunehmen und am eigenen Leib erfahren, was diese mit einem machen.

Allen die an psychischen Krankheiten leiden, möchte ich sehr viel Stärke senden und Kraft!

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münchnerkindl
[nicht mehr wegzudenken]
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Beiträge: 9792

Beitrag Sa., 30.10.2021, 19:09

Neuroleptika funktionieren darüber dass sie den Dopaminspiegel reduzieren. Dopamin ist aber unter anderem für das Erleben von Freude nötig. Von daher, ja, Neuroleptika machen Depressionen, Antriebslosigkeit und Mangel an Kreativität als unerwünschte Nebenwirkung. Jede Substanz die den Dopaminspiegel negativ beeinflusst MUSS das als Nebenwirkung haben.

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Takli
Forums-Insider
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Beiträge: 428

Beitrag So., 31.10.2021, 09:34

Mein Mann hat zuerst auch Risperidon bekommen, wovon es ihm immer schlechter ging. Jetzt bekommt er Quetiapin, das er sehr gut verträgt. Quetiapin ist auch antidepressiv und läßt ihn gut schlafen. Neuroleptika sind schon ziemlich heftige Medikamente und können sehr unschöne Nebenwirkungen haben.

Gut, daß du jetzt richtig eingestellt bist und es dir besser geht! :-)

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