Essstörung und Angst

Bulimie, Anorexie, Adipositas, EDNOS (mehr zur Unterscheidung finden Sie in meinen themenbezogenen Artikeln im Archiv, darüber hinaus finden Sie auf der Website auch Selbsttests zum Thema)
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LiAn22
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Essstörung und Angst

Beitrag Mo., 31.03.2008, 22:51

Ich denke ich habe eine Essstörung, weiss aber nicht genau welche! Und zwar kotze kotze ich alles aus was ich esse. Ich esse aber normale Mengen und habe keine Fressanfälle, wie es bei Bulimie der Fall ist. Ich esse eigentlich nur einmal am Tag und das ist dann eine normale Mahlzeit, allerdings muss ich mich jedesmal wenn ich mich satt fühle übergeben, das heisst ich sorge dafür das ich mich übergeben muss und könnte mich dabei ohrfeigen.
Ich traue mich aber einfach nicht zum Arzt und möchte auch gar nicht so genau darüber nachdenken, damit es bloss nicht zu real wird, ich habe Angst was dann kommt.
Ich habe in den letzten 5 Monaten ungefähr 15 Kilo abgenommen, sehe aber nicht das ich dünner bin, obwohl es mir von allen Seiten bestätigt wird. Ich fühle mich traurig und könnte ständig in Tränen ausbrechen, habe Angst meine Eltern zu enttäuschen und meine Freunde zu verlieren.
Inzwischen hat meine Mutter herausgefunden das mit mir etwas nicht stimmt und jetzt will ich auf keinen Fall das sie sich Sorgen um mich macht, kann aber mit ihr auch nicht darüber reden.
Ich weiss nicht wo ich hin soll oder wie ich mich mit dem ganzen auseinander setzen kann und hoffe einfach das mir hier jemand helfen kann.

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lemon
[nicht mehr wegzudenken]
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Beitrag Mo., 31.03.2008, 23:30

Liebe Lian,

du hast es selbst schon erkannt, dass hier etwas nicht stimmt und dass du eine Essstörung hast. Welche es genau sein mag, spielt weniger eine Rolle, es selbst herauszufordern sich zu erbrechen, bedeutet Bulimie.

Ich finde es schon mal gut, dass du hier geschrieben hast und bereit bist, es dir einzugestehn. Der nächste Schritt ist, dass du dir Hilfe suchst. Alleine schafft das kaum einer, je schneller desto besser.

Es wäre gut, wenn du dich deinem Arzt anvertrauen würdest und er dir eine Therapie verschreibt. Weiter ist es möglich, dass du dich in deiner Stadt informierst ob es eine Selbsthilfegruppe gibt, oder dich nach einer Beratungsstelle umsiehst. Dann gibt es im Internet noch genügend Foren, kannst ja mal googeln, wo dann die Möglichkeit besteht, dass du dich austauschen kannst.

Ich verstehe, dass es ein wenig peinlich sein mag, weil man sich vor sich selbst schämt. Doch du wirst sehn, dass es etliche gibt mit dem selben Problem.

Ich wünsche dir Mut, dass du dir Hilfe suchst und bereit bist darüber zu sprechen, je schneller desto besser, es ist leichter dann.

Hast du jemanden, dem du bereits davon erzählt hast?
Wie lange erbrichst du schon?
Wie war zuvor dein Essverhalten?

Lieben Gruß
lemon
[center]Das, was wir Menschen am meisten brauchen,
ist ein Mensch, der uns dazu bringt,
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